Hefe unterschreibt bei Extraligist Czestochowa

28. Januar 2010 - "Whitey" verstärkt das Team

Der deutsche Speedway-Vizemeister Christian Hefenbrock (Liebenthal) hat heute einen Vertrag für die kommende Speedwaysaison beim polnischen Extraliga-Klub Wlokniarz Czestochowa unterschrieben. „Damit sind die Verträge für alle Ligen unter Dach und Fach. Eigentlich könnte es jetzt schon losgehen, die Motorräder sind rennfertig vorbereitet, ich bin fit“, kann der 24 jährige Brandenburger es kaum erwarten, die Schneeschaufel gegen den Gasdrehgriff einzutauschen.  „Ich freue mich, dass ich in so einem Superklub wie Czestochowa antreten darf, der nicht zuletzt dank seines Präsidenten Marian Maslanka einen hervorragenden Ruf genießt“, sieht Hefenbrock seine Rückkehr zu dem Klub, in dessen Diensten er bereits 2006 und 2007 als Junior stand, als große Chance, die es zu nutzen gelte. „Eine Platzgarantie gibt es in einem Verein natürlich nicht, der im letzten Jahr Dritter in der Meisterschaft wurde und der Klassefahrer wie Rune Holta, Peter Karlssson, oder Jonas Davidsson  in seinen Reihen hat", zeigt sich Hefenbrock als Realist: "Entscheidend für die Mannschaftsfindung werden die Trainings und Testmatches ab März sein, Die in Polen aber auch oftmals das Sprungbrett zu einem anderen Verein, durch ein Ausleihgeschäft werden können“. Nachdem Hefenbrock zuvor bereits seinen Vertrag beim deutschen Bundesligisten MSC Diedenbergen verlängerte sowie neue Verträge in der ersten dänischen Liga (Holstedt), beim englischen Speedway-Erstligisten Coventry Bees sowie dem schwedischen Zweitligisten Avesta fix unterschrieb, hat er nun auch einen neuen Mechaniker angestellt: Der Engländer Malcolm „Whitey“ Uzzle, der zuletzt vier Jahre beim österreichischen Staatsmeister Manuel Hauzinger tätig war, verstärkt das Hefenbrock-Team.

Signings complete Coventry Bees' top five for 2010

31.12.2009 Coventry Telegraph schreibt:

COVENTRY have completed their top five for the new season with the signings of Edward Kennett and Christian Hefenbrock.

Kennett is back for a second season at Brandon after a successful 2009 campaign, while 24-year-old German rider Hefenbrock joins on loan from local rivals Wolverhampton having sat out British racing this year.

It gives the Buildbase Bees a starting one-to-seven for 2010, although they need to sign another doubling-up reserve after the news that Ricky Wells is ineligible, and also a stand-by No.8 rider.

Promoter Colin Pratt said: “Edward always wanted to come here last year and it was a good move for him. We hope that he’ll start next season just as he started the last one. I think there’ll be some healthy competition amongst our upper order and I’m sure Edward will keep Chris Harris on his mettle, and we also expect Rory (Schlein) and Ben (Barker) to go forward as well.

“Christian was a rider in demand from a number of clubs in both leagues, and myself and Rosco (Alun Rossiter) were in agreement that this was the way to go.

“Team building is always about fitting the individual figures into the overall total, and his 4.00 average is good for us. He knows the British tracks and we’re confident he will have a good season with us.”

Pratt is pleased with the continuity in next year’s squad, with Hefenbrock the only completely new face so far, and has urged supporters not to read too much into results from late last season.

He said: “There was nothing wrong with our team when they were winning at the start of last season, and it was only a series of injuries which took their toll in the end.

“When riders race together over a period of time they get to know how each other ride, they work better together, and I don’t see any problem with bringing the majority back again.

“The best example of keeping faith with a team was in 2007 and our achievements from that season will be very hard for anyone else to equal.

“I’m pleased we’ve got things finalised, and myself and Rosco are looking forward to getting to grips with the season and hopefully winning some silverware.”

Bees’ 2010 line-up: Chris Harris (GB, aged 27, average 8.33), Edward Kennett (GB, 23, 7.72), Rory Schlein (Aus, 25, 7.25), Ben Barker (GB, 21, 6.66), Christian Hefenbrock (Ger, 24, 4.00), Filip Sitera (Cze, 21, 3.69), Josh Auty (GB, double-up, 19, 3.03). TBC: Second double-up and No.8.

 

Hefe geht zu den Bienen

31.12.2009 Coventry Bees geben Verpflichtung bekannt

Nun ist es offiziell: Der englische Speedway-Erstligist Coventry Bees hat die Verpflichtung des deutschen Vize-Meisters Christian Hefenbrock (Liebenthal) bestätigt. "Es gab eine Reihe von Clubs aus der ersten und der zweiten Liga, die Christian haben wollten, wir machten das Rennen. Wir haben das Gefühl, dass er zu uns passen und einen guten Job machen wird. Damit haben wir unsere Top-Five Fahrer unter Vertrag", vermeldete Bienen-Promoter Colin Pratt. Dazu zählen neben Hefenbrock die drei Engländer Chris Harris, Edward Kennett und Ben Barker, sowie der Australier Rory Schlein. "Coventry ist ein äußerst gut geführter Klub. Colin Pratt hat sich sehr um mich bemüht, Wohnung und Werkstatt wurden für mich besorgt, das hat mir imponiert und auch der neue Team-Manager Alun Rossiter hat sich gleich nach seiner Verpflichtung mit mir in Verbindung gesetzt", freut sich Hefenbrock auf seinen neuen Verein.

 

Hefe unterschreibt in Schweden und England

30.12.2009 - Wechsel von Kumla nach Avesta

So langsam nimmt die Saisonplanung des Deutschen Speedway-Vizemeisters Christian Hefenbrock (Liebenthal) Konturen an. Nach der Vertragsverlängerung beim Bundesligisten MSC Diedenbergen und der Einigung mit dem dänischen Rekordmeister Holstedt hat der 24jährige Profi nun beim schwedischen Zweitligisten Masarna Avesta unterschrieben. "Ich hatte in der letzten Saison in Kumla in der ersten Liga zu wenig Einsätze. Mir war es wichtig viele Rennen zu bekommen, dazu bot sich Avesta an", nennt der Brandenburger die Gründe, für den Wechsel zu dem Traditionsklub, der besonders durch den fünffachen Speedwayweltmeister Tony Rickardsson bekannt wurde. "Mittwochs ist Renntag in Dänemark, donnerstags in Schweden und freitags werde ich in England sein" gibt Hefenbrock weiter bekannt: "Ich habe einen Vertrag in der englische Elite League unterschrieben, kann den Namen aber noch nicht nennen, weil der Verein das Recht der Bekanntgabe sich vorbehalten hat."

Coole Speedway-Cowboys

21.11.2009 Motorsport Aktuell:

Hefenbrock, Deddens und ZDF-Redakteur spielten Drift Cowboys Hefenbrock, Deddens und ZDF-Redakteur spielten Drift Cowboys

Zu ZDF-Dreharbeiten packten Christian Hefenbrock und René Deddens noch einmal die Speedway Bikes aus.

Eigentlich ist die Saison gelaufen, aber am Freitag dröhnten in der Diedenbergener Volksbank-Arena nochmals die Motoren. Der Kapitän des Bundesligisten, Christian Hefenbrock, und sein Teamkollege Rene Deddens waren die Hauptakteure bei Dreharbeiten zur beliebten Ratesendung des ZDF «1,2 oder 3» . Einen ganzen Tag lang wurde für eine Sendezeit, die wohl bei drei Minuten liegen dürfte, gefilmt.

Dabei dreht sich letztlich alles um die Frage: «Was ist schneller, mit oder ohne?». Den beim Quiz teilnehmenden Kindern wird zunächst erklärt, was Speedway ist und dann der ominöse Stahlschuh am Fuss vorgestellt, dank dessen Hilfe die Fahrer das Motorrad ohne Bremsen schneller um die Strecke bringen sollen. Ist das etwa so, oder nur eine Erfindung?

Voraussichtlich im Februar werden die Bilder von dem Dreh und die Auflösung des Rätsels ausgestrahlt. Redakteur Daniel Fischer wagte sich zum abschliessenden simulierten Rennen selbst auf das Motorrad, war ansonsten als Western- Fan nicht nur mit Fransenjacke und Cowboystiefeln in Diedenbergen erschienen. «Wir sollten uns als coole Jungs, wie die Cowboystars früherer Tage geben», fand Christian Hefenbrock den Drehtag ganz lustig, auch wenn der Aufwand dafür immens war. «Wenn das Ganze dem Speedwaysport nützen kann, machen wir das aber natürlich gerne».  Kurzerhand verband Hefenbrock den Termin mit dem Nützlichen.

Von der Mitte Deutschlands ging es weiter Richtung Passau in den südlichsten Zipfel Deutschlands zu Motorentuner Anton Nischler und anschliessend wieder zurück durch die ganze Republik in die brandenburgische Heimat.

Fotos von Jörg Gaedtke

Doppelsieg für Güstrower Bundesligafahrer beim Paar-Speedway

11.10.2009 - rostock-sport.de schreibt:

 

Von der Witterung her stand das Saisonabschlußrennen auf der Güstrower Speedwaybahn unter keinem guten Stern. Bei Dauerregen fanden trotz der guten internationalen Besetzung für das Best Pairs Rennen nur 1.000 Zuschauer den Weg ins Stadion. Das Rennen mußte wegen der Unbefahrbarkeit der Bahn nach 18 von 21 Läufen abgebrochen werden und davon wurden wegen der Vergleichbarkeit 14 in die Wertung einbezogen. Mit Mathias Schultz/Tobias Busch (18) vor Roberto Haupt (alle HAST)/Kevin Wölbert (16) belegten zwei Paare aus dem diesjährigen Güstrower Bundesligaaufgebot die ersten beiden Plätze vor den Polen Piotr Swist/Piotr Rembas (15). Das Rennen der B-Lizenz im Rahmenprogramm gewann der Berliner Denis Wienke überlegen vor Fritz Riemer von den Gastgebern sowie dem Niederländer Henkie Koonstra. In der Schülerklasse C siegte Andrè Mochner aus Brokstedt unbezwungen vor den punktgleichen Hannes Röschke aus Ludwigslust und Steven Mauer vom ST Wolfslake.

Ergebnisse:

Best Pairs: 1. Güstrow I 18 (Schultz/Busch bd. 9) ; 2. Güstrow II 16 (Wölbert 9/Haupt 7); 3. Polen I 15 (Swist 10/Rembas 5); 4. Polen II 13 (Okoniewski 7/Janowski 6), 5. Güstrow III 11 (Hefenbrock 7/Mell 4); 6. Dänemark 7 (Bjerregaard 1/Östergaard 6); 7. Schweden 4 (Asgren 4/Gudmundsson 0)

Best Pairs-Speedway in Güstrow

5.10.2009 - Pressemitteilung SpeedwayVeranstalterGemeinschaft

Zum Ende der Speedwaysaison 2009 bietet sich dem Güstrower Publikum am
Sonnabend, 10. Oktober noch ein interessanter sportlicher Wettbewerb, in dem sich sechs
einheimische Fahrer einer internationalen Konkurrenz stellen. Entstanden ist die Idee zu dieser
Veranstaltung nach dem letzten Bundesligarennen, bei dem das Güstrower Team triumphierte,
aber am letzten Platz in der Tabelle nichts mehr ändern konnte. Als Dank an das treue Publikum,
welches mit seiner Unterstützung einen großen Anteil am Erstarken der Mannschaft hatte,
entwickelte der Vorstand des MC Güstrow das Konzept für einen Wettbewerb in Paarwertung und
konnte dafür die Unterstützung von GüstrowCard gewinnen.
Das Paarfahren hat mit dem neuen Bundesligasystem in Deutschland wieder an Bedeutung
gewonnen und so wird es sehr spannend werden, zu beobachten, wie sich die drei Güstrower
Paare in der Aufstellung Christian Hefenbrock / Steffen Mell, Mathias Schultz / Tobias Busch und
Kevin Wölbert / Roberto Haupt mit den Vertretungen aus Poznan mit Rafal Okoniewski / Lukasz
Jankowski, aus Grudziadz mit Gregorz Knapp / Kamil Brzozowski, vom schwedischen
Eliteligaverein Vetlanda mit Thomas H. Jonasson und Partner sowie vom dänischen Partnerclub
Holsted mit Patrick Bjerregaard / Niklas Porsing auseinandersetzen.
Beim Paarrennen starten stets beide Fahrer eines Paares gegen die zwei Fahrer eines anderen
Paares im System „jeder gegen jeden“. Am Schluss war in insgesamt 21 Rennläufen jedes der
sieben Paare sechsmal am Start und das punktbestes Team ist Tagessieger.
Im Rahmenprogramm fahren im Stadion an der Plauer Chaussee die B-Lizenzfahrer mit dem
Güstrower Junior Fritz Riemer und die Schüler der Schülerklasse C mit 250-ccm-Motorrädern.
Training und Vorläufe der Schüler sind ab 14.30 Uhr, der Start zum GüstrowCard best Pairs ist am
10. Oktober um 15:00 Uhr. Um dem Dank an die Fans Ausdruck zu verleihen, wurden die Preise
generell um zwei Euro auf 10,- € und 8,- € gesenkt. Zusätzlich zu dieser Reduzierung zahlen
Inhaber der GüstrowCard nur den ermäßigten Betrag.
GüstrowCard Best Pairs Speedway - Samstag, 10.10., 15.00 Uhr –STARTAUFSTELLUNG:
Güstrow A:
Kevin Wölbert/Roberto Haupt
Güstrow B:
Mathias Schultz/Tobias Busch
Güstrow C:
Christian Hefenbrock/Steffen Mell
Poznan/Polen:
Rafal Okoniewski/Lukasz Jankowski
Grudziadz/Polen:
Gregorz Knapp/Kamil Brzozowski
Vetlanda/Schweden:
Thomas H. Jonasson / N.N.
Holsted/Dänemark:
Patrick Bjerregaard / Niklas Porsing

Trotz guter Leistung frühes Aus

4. Oktober 2009 - Goldhelm Pardubice

Hefe im Gespräch mit dem Goldhelmgewinner Rune Holta Hefe im Gespräch mit dem Goldhelmgewinner Rune Holta

Gut gefahren und doch früh auf der Strecke blieb Christian Hefenbrock beim grossen Speedwayklassiker in Pardubice. Nachdem er am Samstag im ersten Lauf seiner Qualifikationsgruppe Davey Watt, Jan Jaros und Magnus "Zorro" Zetterström hinter sich lassen konnte, lief es am Sonntag im zweiten Durchgang sogar noch besser, als er hinter Gizatullin den zweiten Platz belegte. Doch dann schaffte Davey Watt die Wende mit einem Laufsieg vor Kus und Hefe, war er plötzlich mit sieben Punkten (der schlechteste Lauf wird jeweils gestrichen) gleichauf mit Hefe und zog mit einem Laufsieg in die nächste Runde. Am Ende des Rennmarathons mit insgesamt 32 (!) Rennläufen stand Watt sogar als Dritter auf dem Podium. Geringer Trost für Hefe, dass mit ihm auch namhafte Fahrer wie Zorro Zetterström oder Kenneth Hansen auf der Strecke blieben.

 

Ergebnis 61. Goldhelmrennen Pardubice:

 

Grosses Finale:
Holta, Walasek, Watt, Ward, Bjerre, Sullivan

Kleines Finale:
Andersen, Holder, Kus, Zagar, Ferjan, Gizatullin

 

Hefenbrocks

Qualifikations Gruppe 2:
1. Matej Kus - Tschechische Republik (5,3,4) 9
2. Denis Gizatullin - Russland (4,5 d) 9
3. Davey Watt - Australien (2,1,5) 7
-------------------------------- --------------------------------
4. Christian Hefenbrock - Deutschland (3,4,3) 7
5. Magnus Zetterstroem - Schweden (0,2,2) 4
6. Jan Jaros - Tschechische Republik (1,0,1) 2

1. Kus, Gizatullin, Hefenbrock, Watt, Jaros, Zetterstroem
2. Gizatullin, Hefenbrock, Kus, Zetterstroem, Watt, Jaros
3. Watt, Kus, Hefenbrock, Zetterstroem, Jaros, Gizatullin (d) 

P 5 für Deutschland bei Paar-EM

27.9.2009 Miskolc/Ungarn

Tschechien wird Speedway-Europameister in der Paarwertung

Nach einer starken Leistung der Brüder Lukas und Ales Dryml gewann Tschechien (29) im ungarischen Miskolc die Speedway- Europameisterschaft in der Paarwertung. Den zweiten Platz belegte Russland (25) sicher vor den nur durchschnittlich besetzten Polen (19). Für Deutschland (16), dass die beiden DM-Ersten, Martin Smolinski (10) aus Olching sowie den Liebenthaler Christian Hefenbrock (6) ins Rennen schickte, wurde es nichts mit der erhofften Medaille und mehr als als der fünfte Platz hinter den punktgleichen Ungarn war nicht drin. Die weiteren Plätze belegten Slowenien und Lettland (bd. 10).

(Quelle: rostock-sport.de)

 

 

1. Tschechische Republik 29 pts.
Ales Dryml (3,2,3,2,2,1) 13
Lukas Dryml (2,3,2,3,3,3) 16
Matej Kus NS

2. Russland 25 pts.
Artiom Łaguta (0,-,-,3,-,3) 6
Renat Gafurow (-,3,3,-,2,2) 10
 Grigorij Łaguta (1,1,2,2,3) 9

3. Polen 19 pts.
Robert Miśkowiak (2,2,0,-,0,2) 6
Ronnie Jamroży (w,-,-,1,-,-) 1
Daniel Jeleniewski (3,1,3,2,3) 12

4. Ungarn 16 pts.
Laszlo Szatmari (-,2,1,-,-,w) 3

Norbert Magosi (3,3,0,3,0,1) 10
Jozsef Tabaka (0,2,1) 3

5. Deutschland 16 pts.
Martin Smolinski (2,1,3,0,1,3) 10
Christian Hefenbrock (1,0,2,1,0,2) 6
Max Dilger NS

6. Slowenien, 10 pts.
Maks Gregoric (w, 0, -, 0, -, 0) 0
Matej Zagar (3,2,1,1,2, -) 9
Izak Sante (0,0,1) 1

7. Lettland 10 Punkte.
Jewgeni Karawackis (0, 0, 1,1) 2
 Vyacheslav Gieruckis (1,1,1,2,3,0) 8

 

Lauf für Lauf: F
1. A.Dryml, L.Dryml, G.Łaguta, A.Łaguta
2. Zagar, Miśkowiak, Jamroży (w/u), Gregoric (w/u)
3. Magosi, Smolinski, Hefenbrock, Snuff
4. L. Dryml, A. Dryml, Gieruckis, Karawackis
5. Gafurov, Zagar, G.Łaguta, Gregoric
6. Jeleniewski, Miskowiak, Smolinski, Hefenbrock
7. Magosi, Szatmari, Gieruckis, Karawackis (u)
8. A. Dryml, L. Dryml, Zagar, Sante
9.  Gafurov, G.Łaguta, Jeleniewski, Miskowiak
10. Smolinski, Hefenbrock, Gieruckis, Karawackis
11. L. Dryml, A. Dryml, Szatmari, Magosi
12. A.Łaguta, G.Łaguta, Hefenbrock, Smolinski
13. Magosi, Snuff, Zagar, Gregoric
14. Jeleniewski, Gieruckis, Jamrozy, Karawackis (w / v)
15. L. Dryml, A. Dryml, Smolinski, Hefenbrock
16. G.Łaguta, Gafurov, Snuff, Magosi
17. Gieruckis, Zagar, Karawackis, Sante
18. L. Dryml, Jeleniewski, A. Dryml, Miskowiak
19. A.Łaguta, Gafurov, Karawackis, Gieruckis
20. Smolinski, Hefenbrock, Santana, Gregoric
21. Jeleniewski, Miskowiak, Magosi, Szatmari (in / su)

Hefenbrock startet im Speedway-Paar-EM-Finale

24.9.2009 - Schäfer nominiert Aufgebot für Miskolc

Für das Finale der Speedway-Paar-Europameisterschaft am kommenden Samstag, 26. September, in Miskolc,  hat René Schäfer, der Teamchef der deutschen Nationalmannschaft, sein Aufgebot bekanntgegeben. Neben dem Deutschen Speedwaymeister Martin Smolinski (Olching) und dem Vizemeister Christian Hefenbrock (Liebenthal/MSC Diedenbergen) wurde Max Dilger (Lahr) in das deutsche Team berufen, das in Ungarn gegen die Tschechische Republik, Russland, Slowenien, Lettland, Titelverteidiger Polen und Ungarn antreten wird. „Es wäre toll wenn wir eine Medaille erreichen könnten“, setzt Schäfer hohe Erwartungen in sein Team.

Die voraussichtlichen Teambesetzungen:

Tschechische Republik
1. Ales Dryml
2. Lukas Dryml
15. Matej Kus

Russland
3. Artiom Laguta
4. Renat Gafurov
16. Grigorij Laguta

Slowenien
5. Maks Gregoric
6. Matej Zagar
17. Izak Santej

Polen
7. Robert Miśkowiak
8. Ronnie Jamroży
18. Daniel Jeleniewski

Deutschland
9. Martin Smolinski
10. Christian Hefenbrock

19. Max Dilger

Ungarn
11 Laszlo Szatmari
12 Norbert Magosi
20 Jozsef Tabaka

Lettland
13. Jewgienij Karawackis
14. Wiaczesław Gieruckis

 

 

Deutscher Vizemeister 2009 !

19.9.2009 - Stechen brachte die Entscheidung

Des einen Leid...Christian Hefenbrock, Martin Smolinski und Frank Facher (vlnr.) Foto Strohhammer Des einen Leid...Christian Hefenbrock, Martin Smolinski und Frank Facher (vlnr.) Foto Strohhammer

Martin Smolinski und Christian Hefenbrock, waren die überragenden Fahrer des DM-Finales vor 35oo Zuschauern im Speedwaystadion Ellermühle. Nachdem beide in den fünf Wertungsläufen nur jeweils einen Punkt abgegeben hatten, holte sich Smolinski im fälligen Stechen den Titel.
"Ich habe gezeigt, dass ich in Deutschland der Herr im Ring bin. Und ich habe verdient gewonnen, Hefe hatte Glück nicht vorher vom Schiedsrichter disqualifiziert zu werden", erinnerte Smolinski an den vorentscheidenden Lauf 19. Bis dahin hatte Hefenbrock alle seine Läufe gewonnen, mit einem weiteren Laufsieg wäre er Meister gewesen. Zunächst wurde der Start von Schiri Froschauer als irregulär abgebrochen, alle vier Fahrer wurden wieder zugelassen. Hefenbrock war etwas früh weggekommen, weil der Kupplungszug gerissen war. Im Re-Run kam Hans-Jörg Müller zu Sturz, das Rennen wurde abgebrochen. Wieder Glück für Hefenbrock, dem war die Kette gerissen. Mit geliehenem Motorrad musste er dann den einen Punkt gegen Frank Facher abgeben, der 20 jährige Juniorenmeister kam damit auf das Siegerpodest. Er hatte mit einem Laufsieg begonnen, dann aber zwei dritte Plätze verbucht: „Joachim Kugelmann hat mir dann zum richtigen Set-Up verholfen, das war goldrichtig". „Vorgestern in Sheffield, gestern in Edinburgh, lief es prima, ich kann mich im Moment einfach nicht auf unsere Bahnen umstellen, ich brauche kurz, tiefe Bahnen", zeigte sich Vorjahresmeister Kevin Wölbert ratlos. Daneben konnte sich Christian Hefenbrock nicht so recht über den Vizetitel freuen: „Ich war so dicht dran, aber mit ungewohnten Leihmotorrad konnte ich den entscheidenden Punkt in Heat 19 nicht einfahren, zudem wurden die Schmerzen vom Sturz in Heat 14 immer größer." Dabei war Dilger in der ersten Kurve mit Hefenbrock kollidiert, aber alle Fahrer wurden zum Re-run wieder zugelassen. Dass auch der Gestürzte nach kurzer Bewusstlosigkeit und zweier wieder eingerenkter Daumen überhaupt weiterfahren konnte, hatte er dem erstmals bei einem deutschen Speedwayrennen eingesetzten Airfence-System zu verdanken. Ex-Langbahnweltmeister Robert Barth hatte den Einsatz zusammen mit dem österreichischen Hersteller Alpina organisiert. „Eine prima Sache, ohne das System stände ich jetzt nicht mehr hier", hatte bereits Roberto Haupt nach seinem Sturz im ersten Durchgang gelobt. Begeistert von dem System waren auch die beiden Exweltmeister Egon Müller und Karl Maier. „Ich habe viele schöne Jahre im Bahnsport gehabt, ich werde auch einen Beitrag leisten", erklärte Maier spontan nach einem Sturz bei den Einlagerennen des Bahnsportnachwuchses. Bereits beim Bundesligafinale am 3. Oktober wird das Airfence System in Landshut zum Einsatz kommen.


Finale in Landshut/D: 19. September 2009
1.Martin Smolinski (14 +3 Punkte), 2.Christian Hefenbrock (14+ 2)), 3.Frank Facher (11), 4. Kevin Wölbert (10), 5. Max Dilger (9), 6. Roberto Haupt (9), 7. Tobias Busch (8), 8. Stephan Katt (8), 9. Mathias Schultz (8), 10. Steffen Mell (8), 11. Richard Speiser (6), 12. Mathias Bartz (6), 13. Erik Pudel (5), 14. Marcel Helfer (2), 15. Hans-Jörg Müller (2), 16. Dennis Helfer 0

P 13 in Prag

5.9.2009 - Tomicek Memorial

Ergebnisse:
1. Nicki Pedersen (Dania) - (3,3,3,3,3) 15 + 1. Platz im Finale
2. Davey Watt (Australia) - (3,0,3,3,2) 11 + 2. Platz im Finale
3. Grzegorz Walasek (Polska) - (2,2,3,2,2) 11 + 3 Platz im Finale
4. Martin Vaculik (Słowacja) - (1,2,2,2,3) 10 + 4. im Finale
5. Greg Hancock (USA) - (2,3,2,2,3) 12 + 5. Platz im Finale
6. Lubos Tomicek (Czechy) - (3,0,1,3,2) 9
7. Tai Woffinden (Wielka Brytania) - (w,3,2,1,3) 9
8. Matej Ferjan (Słowenia) - (2,2,3,0,1) 8
9. Maksim Bogdanow (Łotwa) - (3,1,0,2,1) 7
10. Ales Dryml (Tschechische Republik) - (2,2,2,1,0) 7
11. Jozsef Tabaka (Ungarn) - (1,3,1,1,0) 6
12. Renat Gafurov (Russland) - (0,1,1,3,1) 6
13. Christian Hefenbrock (Deutschland) - (1,1,1,1,2) 6
14. Rempala Jacek (Polen) - (0,1,0,0,1) 2
15. Pucko Pavel (Tschechische Republik) - (1,0,0,0,0) 1
16. Mattia Carpanese (Italien) - (0, w, w, d, -) 0
17. James Fencl (Tschechische Republik) - (0) 0
18. Brummer Jiri (Tschechische Republik) - (0) 0

Hefe im Finale beim Schildbürgerpokal

4.9.2009 - Rostock-sport.de meldet:

 

Teterow: Das über fünf Runden geplante Finale der sechs Besten aus den Halbfinalläufen, sah den Polen Sebastian Ulamek als Gewinner des zum sechsten Mal ausgetragenen Speedwayrennens um den Teterower Schildbürgerpokal. Der Grand Prix Starter verwies vor 1.500 Zuschauern bei den Rennen, die besonders ab dem Halbfinale deutlich an Spannung zulegten, den Dänen Jesper B. Monberg sowie Matej Ferjan aus Slowenien auf die Plätze. Der Pole bekam zum dritten Mal den Schildbürgerpokal und dieser wurde von der Miss Bergring Sarah Zielke überreicht. „Die Tetrower Speedwaybahn liegt mir, denn ich war ja auch schon dreimal zu Pfingsten hier erfolgreich,“ bekannte der Sieger nach dem Rennen, der vor 14 Tagen auch den Ostseepokal in Stralsund gewann . Als bester Deutscher überzeugte der kämpferisch starke Mathias Schultz aus Stralsund auf dem vierten Platz. Pech hatte der gleichfalls überzeugende Liebenthaler Christian Hefenbrock, der im Finale in der vierte Runde stürzte und hinter Norbert Magosi den sechsten Platz belegte. „Für mich ist die Deutsche Meisterschaft am 19. September in Landshut das nächste wichtige Rennen,“ kündigte „Matze“ Schultz an und „Hefe“ Hefenbrock ergänzt: „Neben der Meisterschaft soll es bei mir auch wieder einmal in Pardubice mit einem guten Ergebnis klappen.“

 

Ergebnisse:

Finale: 1. Ulamek (PL), 2. Monberg (DK), 3. Ferjan (SLO), 4. Schultz (Stralsund), 5. Magosi (H), 6. Hefenbrock (Liebenthal)

Weitere Platzierungen: 7. Puszakowski (PL) 17, 8. Poudzuks (LET) 16, 9. A. Dryml (CZ) 13, 10. Swist (PL) 12, 11. Busch (Stralsund) 7, 12. Tirsdal 6, 13. Jablonski 5, 14. Hauzinger (AUT) 4, 15. Mell (Güstrow) 4, 16. Weiss (Meißen) 3, 17. Pudel (Wolfslake) 2, 18. Rath 1, 19. Sonnenberg 1, 20.Baumann 0, 21. Brosowski (alle Teterow) 0

"Hefe" Punktbester bei Heimniederlage

30.8.2009 Diedenbergen schliesst Bundesliga auf Platz drei ab

Mit einem 46:38 Auswärtssieg beim MSC Diedenbergen sicherte sich der AC Landshut den erstem Tabellenplatz der Vorrunde der Speedway-Bundesliga und darf damit das Finale am 3. Oktober gegen den Wolfslake ausrichten.

Nur bis zum fünften Lauf hielt Diedenbergen mit, dann zogen die Bayern davon. „Vom Papier her waren wir eigentlich schlechter besetzt, aber jeder hat extremen Einsatzwillen gezeigt“, zollte ACL Teammanager Georg Hack jun. seinen „Devils“ durch die Reihe ein großes Kompliment.  „Der Bessere hat heute verdient gesiegt“, gab sich sein Kollege Jürgen Ax als fairer Verlierer. „Mit Maciej Janowski hätten wir gewonnen“, bedauerte Ax , dass der für den am Freitag gestürzten Polen Maciej Janowski eingesprungene Tscheche Michael Hadek nicht mit seinen Top Scorern Christian Hefenbrock und Tomasz Jedrzejak mitziehen konnte. „Diedenbergen ist nicht tot, wir kommen wieder“, gab sich Ax kämpferisch und verhandelte bereits nach dem Rennen mit Landshuts Gafurov für die neue Saison. "Schade, dass Janowski heute nicht dabei war", sah auch Diedenbergens Kapitän und punktbester Fahrer Christian Hefenbrock das Fehlen des Polen als grosses Handicap.

 

 RESULTAT

1.            AC Landshut 46 Punkte , Martin Smolinski 13, Renat Gafurov 13, Richard Speiser 9, Hans-Jörg Müller 1, Max Dilger 10,

2.            MSC Diedenbergen 38 Punkte, Christian Hefenbrock 14, Tomasz Jdrzejak 12, Michael Hadek 7, Rene Deddens 3, Frank Facher 2

Speedway: Showdown auf der Sandbahn

25.8.2009 Frankfurter Rundschau

Es ist das ewige Duell in der Speedway-Bundesliga", sagt Jürgen Ax, der Teammanager des MSC Diedenbergen, angriffslustig. Gemeint ist das letzte Vorrundenrennen zwischen seinem Klub, dem aktuellen Tabellendritter, und dem Tabellenzweiten AC Landshut, das am kommenden Sonntag ab 14 Uhr auf der Speedway-Bahn im Hofheimer Ortsteil Diedenbergen ansteht.


Beide Teams haben bisher sieben Punkte gesammelt, und wer gewinnt, steht im Finale um die Meisterschaft gegen den amtierenden Titelträger Wolfslake und darf das auch noch ausrichten. "Das Finale vor dem Finale", wie Ax es nennt, ist das brisante Duell zwischen dem elfmaligen Meister Landshut und dem zehnmaligen Meister Diedenbergen. Ax erwartet einen Gegner auf Augenhöhe und ein enges Ergebnis nach den 14 Wertungsläufen. Dafür überlassen sie beim MSC nichts dem Zufall. Um ein Gefühl für die Bahn zu bekommen, werden die Diedenbergener beispielsweise am Samstag nochmals mit allen fünf Fahrern trainieren.

 

Aber der AC Landshut ist ein harter Brocken. Und er hat in Renat Gafurow ein heißes Eisen im Feuer. Der Russe wurde am vergangenen Sonntag Speedway-Europameister. Diedenbergen fehlt dagegen in Nicolai Klindt ein Stammfahrer, weil er in seinem polnischen Team KM Ostrow in seinem Heimatland in den Playoffs fährt. Für Diedenbergen fahren somit am Sonntag Christian Hefenbrock, Tomasz Jedrzejak, der U-21-Team-Europameister Maciej Janowski, René Deddens und Frank Facher. Landshut treten neben Gafurow noch Martin Smolinski, Renat Gafurow, Richard Speiser, Hans-Jörg Müller und Max Dilger an.

Auch über die Taktik beim Zwei gegen Zwei hat sich Ax Gedanken gemacht: "Wir setzen die Fahrer so ein, dass sie sich gut ergänzen und die Fahrweise des anderen kennen." So sollen möglichst oft drei und zwei Punkte für die ersten beiden Plätze in einem Rennen eingefahren werden.

Für den MSC ist das Rennen auch eine Möglichkeit, verspielten Kredit bei den Hofheimern zurückzugewinnen. Im Rahmen des Besuchs des Dalai Lama wurde das Vereinsgelände offiziellen Angaben zufolge von 200 anstatt der 70 geladenen Camper genutzt, weswegen es mehr Lärm und hinterher mehr Müll gab als erwartet. Der Verein entschuldigte sich deshalb in einem offenen Brief bei den Anwohnern. Am Sonntag hat deshalb jeder Diedenbergener gegen Vorlage seines Ausweises freien Eintritt zum Rennen. "Wir hoffen, dass wir die Wogen damit ein wenig glätten und 1000 Zuschauer anziehen können", sagt Ax.

Zweiter beim Ostseepokal

23.8.2009 - Geglückte Generalprobe für Bundesligaentscheidung

Stralsund - Der polnische Speedwayprofi Sebastian Ulamek siegte bei der 42. Auflage des Speedway-Ostseepokals mit Fahrern aus acht Nationen. Der Grand Prix Starter verwies im Stralsunder Paul-Greifzu-Stadion, in dem als Sechserspeedway angesetzten Finale den klar besten Deutschen, Christian Hefenbrock aus Liebenthal, auf den zweiten Platz vor dem Österreicher Manuel Hauzinger. Die Sechserbesetzung platzte jedoch bereits am Start, da der hoch motivierte Pole Rafal Okoniewski wegen Startbandberührung disqualifiziert wurde. Vor ihm platzierten sich sein Landsmann Pawel Hlib sowie Mark Lemon aus Australien.

Rundum zufrieden zeigte sich Christian Hefenbrock mit seinem zweiten Platz: "Wir haben unter der Woche ein neues Motorrad fertig aufgebaut und alles passte auf gut zusammen. Mit sechs Fahrern auf der Bahn wurde es im Finale ganz schön eng, aber den zweiten Platz werte ich als gelungene Generalprobe für das vorentscheidende Bundesligarennen am kommenden Sonntag (30.8, 14 Uhr) in der Volksbank Main-Taunus Speedwayarena in Diedenbergen. Dann will Hefenbrock als Kapitän des MSC Diedenbergen mit einem Sieg gegen den AC Landshut für die Hessen die Finalteilnahme und das Austragungsrecht für das Bundesligafinale am 3. Oktober perfekt machen.

Neben Christian Hefenbrock und Tomasz Jedrezejak wird erstmals das polnische Nachwuchstalent Marciej Janowski für die Raketen aus dem Vordertaunus an das Startband rollen. Mit Frank Facher und René Deddens stehen dann noch zwei Junioren zur Verfügung die im Laufe der Saison bereits gezeigt haben, dass sie für mehr als nur eine Überraschung gut sind und  dem Gegner wichtige Punkte abjagen können.  Aber auch der AC Landshut wird sicherlich mit seiner stärksten Truppe anreisen. Martin Smolinski, Tobias Kroner, Richard Speiser, Max Dilger und Hans Jörg Müller stehen im Aufgebot.

Ergebnisse:

Finale Ostseepokal: 1. Ulamek (PL), 2. Hefenbrock (Liebenthal), 3. Hauzinger (AUT), 4. Hlib (PL), 5. Lemon (AUS), 6. Okoniewski (PL)

Kleines Finale: 1. Haupt, 2. Busch (bd. Stralsund), 3. Pudel (Wolfslake), 4. Parsons (AUS)

Bester Fahrer bei Teamvergleich in Ungarn

1.8.2009 Team Castagna siegt in Debrecen 48:42

Zoltan Adorjan Team 42 Punkte
1. Zoltan Adorjan (1,0,1,0) 2

2. Sandor Tihanyi (0,1,0) 1
3. Laszlo Szatmari (1,1,0,3,0) 5
4. Norbert Magosi (3,3,2,2,2) 12
5. Robert Nagy (2,1,2,2,2) 9
6. Jozsef Tabaka (2,2,3,1) 8
7. 7. Antal Kocso (1,1,3,0) 5 

 

Armando Castagna Team 48 Punkte
1. Joe Screen (3,0,0,1) 4
2. Armando Castagna (2,2,1,1) 6
3. Mattia Carpanese(0,0,0,2,0) 2
4. Manuel Hauzinger (2,3,3,3) 11
5. Christian Hefenbrock(3,2,3,3,3) 14
6. Maks Gregoric(3,3,2,1,1) 10

7. Alessandro Milanese (0,0,2)2

 

Auswärtssieg für die Rockets

25. Juli 2009 - Speedway-Bundesliga Güstrow

Güstrow: Vor 1.400 Zuschauern hatte das Speedway- Bundesligateam des MC Güstrow bei seinem ersten Heimrennen gegen den MSC Diedenbergen keine Siegchance und verlor deutlich mit 33:53 Laufpunkten. Einzig der aktuelle Deutsche Meister Kevin Wölbert (16 Laufpunkte) , darunter zwei aus einem Jokereinsatz, überzeugte als Kapitän mit seiner Leistung und Kampfgeist.
 „Die weiteren Starter für die Barlachstädter überzeugten nicht und selbst Mathias Schultz, der es auf zehn Laufpunkte brachte, blieb hinter den Erwartungen zurück,“ stellte der 1. Vorsitzende der Barlachstädter, Torsten Jürn, nach dem Rennen kar und ergänzt: „Nach diesem Resultat nehmen wir davon Abstand, einen Protest gegen den Regelverstoß der Landshuter bei unserer Auswärtsniederlage einzureichen.“

Beim Diedenbergener Siegerteam warteten der Pole Tomasz Jedrzejak (16), Christian Hefenbrock (13) aus Liebenthal sowie der Däne Nicolai Klindt mit den stärksten Leistungen auf. Mit 74,24 km/h fuhr Jedrzejak bereits im ersten Lauf des Tages das schnellste Rennen. Es zeigte sich bei den Güstrowern erneut, dass ohne starke Ausländer im Team, nicht zu gewinnen ist. Die Resultate von Diedenbergen und Wolfslake beweisen diese Theorie eindeutig. Die für den Start des MC Güstrow gegen Diedenbergen vorgesehenen Adrian Gomolski aus Polen sowie der Lette Maksims Bogdanovs standen wegen der Teilnahme an Prädikatsläufen nicht zur Verfügung und gleichwertiger Ersatz war nicht verfügbar.

 

MC Güstrow - 33:
1. Mathias Schultz (1*,1,1,1,3,1,2) 10+1
2. Kevin Woelbert (2,3,2,3,4!,2*,1*) 17+2
3. Steffen Mell (1,0,0,0,2) 3
4. Daniel Rath (0,0,0) 0
5. Tobias Busch (0,2,0,0,0,1*) 3+1

MSC Diedenbergen - 53:
1. Christian Hefenbrock (0,2*,3,2*,3,3) 13+2
2. Tomasz Jędrzejak (3,2,3,2,3,3) 16
3. Nicolai Klindt (3,3,3,1*,2*,0) 12+2
4. Rene Deddens (2*,1,2*,1,1,0) 7+2
5. Frank Facher (1*,1,3,w) 5+1

 

Tabelle:

1.Wolfslake          3 137 9
2.Diedenbergen    3 138 7
3.Brokstedt          3 128 5
4.Landshut            2 91 4
5.Güstrow            3 107 3

Güstrower Team steht unter Druck

24.7.2009 - Der Nordkurier schreibt:

Morgen startet der MC Güstrow sein erstes von zwei Heimrennen in der Speedway-Bundesliga. Gegner ist der stark besetzte MSC Diedenbergen. Nach Niederlagen in den beiden Auswärtsrennen, müssen die Barlachstädter diesmal unbedingt siegen, um im Kampf um den Meistertitel weiterhin mitreden zu können.

Im Vorfeld des Rennens gab es Besetzungsschwierigkeiten auf den möglichen Ausländerplätzen, denn die avisierten Adrian Gomolski aus Polen sowie der Lette Maksims Bogdanovs stehen wegen Verpflichtungen in Prädikatsrennen nicht zur Verfügung. „Wir haben uns für den Einsatz der in Güstrow immer stark fahrenden Mathias Schultz vom MC Nordstern Stralsund und Steffen Mell aus unserem Verein entschieden und hoffen, daß sie wichtige Punkte zu unserem geplanten Tagessieg beisteuern werden,“ schaut der Clubchef Torsten Jürn voraus.

Bei den Gastgeber starten ausschließlich Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Team wird angeführt vom deutschen Einzelmeister Kevin Wölbert. Gleichfalls zählen der Teterower Daniel Rath sowie Tobias Busch aus Stralsund als U-21 Junior dazu. Kapitän der Diedenbergener ist Christian Hefenbrock aus Liebenthal.

Ein Nachspiel kann noch der von den Güstrowern mit 35:52 in Landshut verlorene Bundesligavergleich haben. „Landshut hat dort drei statt der zugelassenen zwei in die B-Gruppe eingestuften Fahrer eingesetzt. Dagegen werden wir protestieren“, äußert sich Jürn. Die Anerkennung des Einspruches würde zur Folge haben, daß die vom Polen Przemyslaw Pawlicki erzielten 17 Punkte gestrichen werden. Dann würde der Vergleich 35:35 enden. Ein Unentschieden ist jedoch im Regelwerk nicht vorgesehen und so ist in den nächsten Wochen noch für einige heiße Debatten am „grünen Tisch“ gesorgt.

Heimpremiere für Güstrow

21.7.2009 - Bundesliga am Samstag

Speedway-Bundesliga: Doppelschlag am Samstag
Heimpremiere für Güstrow
GÜSTROW – Am Sonnabend (20.00 Uhr) gibt es in Mecklenburg endlich die lang ersehnte
Heimpremiere des MC Güstrow in der neuen Speedway-Bundesliga. Gegen die Gastmannschaft
aus Diedenbergen ist es das erste Mal, dass die Barlachstädter mit Heimrecht in einem
Bundesligarennen Mannschaft gegen Mannschaft antreten. Da Güstrow bereits die beiden
Auswärtsrennen in Landshut und Brokstedt verloren hat, stehen die Mannen von Teammanager
Werner Mell zuhause unter enormen Erfolgsdruck. Bis zur letzten Minute versuchen die
Güstrower, die optimale Teambesetzung für das wichtige Rennen zu finden. Neben dem
deutschen Meister Kevin Wölbert stehen Daniel Rath und als Junior Tobias Busch fest.
Für die Positionen 2 und 3 stehen der Pole Gomolski und der Lette Bogdanovs nicht zur
Verfügung, so dass diese Woche noch versucht wird, gleichwertigen Ersatz zu finden.
Mit dem MSC Diedenbergen (ein Heimsieg, eine Auswärtsniederlage) kommt ein Gegner nach
Mecklenburg, der sich die Finalteilnahme zur Pflicht gemacht hat. Daher werden die Hessen
ebenfalls auf Sieg fahren. Mit Kapitän Christian Hefenbrock, den beiden Polen Jedrzejak und
Zengota sowie den Junioren-Nationalfahrern René Deddens und Frank Facher haben die
Diedenberger ihre Topbesetzung am Start. Dagegen kann Güstrow seine viel zitierte Heimstärke
ausspielen.
Etwas anderes als ein knappes Ergebnis aus den 14 Rennläufen bei dem Flutlichtrennen am
Samstagabend an der Plauer Chaussee wäre eine Überraschung.

Tag der Offenen Tür beim MC Bergring

18. Juli 2009 - Der Nordkurier schreibt:

Teterow -  Großes Spektakel morgen in der Mecklenburgischen Schweiz: Der MC Bergring Teterow lädt in der Speedway-Arena „Am Kellerholz“ ab 12 Uhr zum Tag der offenen Tür. Bei freiem Eintritt sind Vorführungen der Polizei, der Verkehrswacht und des TÜV zu erleben. Natürlich sind die Speedway-Asse da, zum Plaudern und in Aktion. So werden der dritte Wertungslauf im Old-Boy-Cup, Sonderläufe der MV-Masters und das Landesmeisterschaftsfinale ausgetragen. Unter anderen dabei sind Thomas Diehr, Maik Ebensing, Christian Hefenbrock, Enrico Janoschka und Enrico Sonnenberg.

Hefenbrock in Schweden entlassen

13. Juli 2009 Speedweek schreibt :

Christian Hefenbrock ist auf Jobsuche. Christian Hefenbrock ist auf Jobsuche.

Der Konkurs von Smederna Eskilstuna wirbelt die schwedische Eliteliga durcheinander. Die frei gewordenen Fahrer docken nun bei anderen Clubs an.

Leidtragender ist Christian Hefenbrock, der Platz für den schwedischen Meister Magnus Zetterström machen muss. Sein Verein Indianerna Kumla hat den Vertrag mit dem Liebenthaler aufgelöst. Hefenbrock muss sich nun einen neuen Verein suchen.  weiterlesen

WM : Endstation in Schweden

4. Juli 2009 - Semifinale in Motala

Hefe (links) hinter Davey Watt Hefe (links) hinter Davey Watt

Nach der überzeugenden Qualifikation für das WM-Semifinale in St. Johann im Pongau, folgte für Christian Hefenbrock die Ernüchterung in Schweden. "Das war eine Nummer zu groß das Rennen. Ich habe mein bestes gegeben und gekämpft aber mehr als drei Punkte waren nicht drin", war Hefe mit seinem Abschneiden unzufrieden. "Dabei bin ich auf der von mir überhaupt nicht geliebten Bahn eigentlich besser denn je zurecht gekommen, aber die Konkurrenz war einfach zu stark, da hatte ich nichts zu bestellen. "


Ergebnisse:
1. Kenneth Bjerre (DK) (3,2,3,3,3) 14
2. Grzegorz Walasek (PL) (3,3,1,3,3) 13
3. Jonas Davidsson (S) (1,3,3,3,0) 10+3
4. Kauko Nieminen (FL) (1,3,3,1,2) 10+2
5. Chris Harris (GB) (2,2,1,2,2) 9
6. Lukas Dryml (CZ) (1,0,3,3,2) 9
7. Magnus Zetterstroem (S) (3,1,2,1,1) 8
8. Davey Watt (AUS) (3,0,0,2,3) 8
---------------- ----------------
9. Antonio Lindbaeck (S) (2,1,0,2,2) 7
10. Renat Gafurov (RUS) (0,3,1,2,0) 6
11. Morten Risager (DK) (2,,1,0,0,3) 6
12. Tai Woffinden (GB) (0,2,2,1,u) 5
13. Matej Zagar (SLO) (2,1,1,u,1) 5
14. Piotr Świderski (PL) (1,2,0,0,1) 4
15. Jesper B Monberg (DK) (0,0,2,1,0) 3
16. Christian Hefenbrock (D) (0,0,2,0,1) 3

 

Magnus Zetterström (5) beim Start neben Hefenbrock Magnus Zetterström (5) beim Start neben Hefenbrock

Sicher ins WM-Semifinale

27. Juni 2009 - Hefe überzeugt beim WM-Qualifikationslauf in St. Johann

Mit einer überzeugenden Vorstellung beim Qualifikationslauf zur Speedway-GP-Serie 2010  schaffte Christian Hefenbrock (Liebenthal) in St. Johann im Pongau den zweiten Platz und sicherte sich damit den Einzug in das Semifinale in Motala am kommenden Samstag (4. Juli). Sieger wurde der Tscheche Ales Dryml mit 14 Punkten. Im Stechen um Platz zwei setzte sich Hefenbrock (13 Punkte) gegen den Dänen Patrick Hougaard durch.  

„Es lief alles nach Plan und hat richtig Spaß gemacht, auf der hervorragend präparierten Bahn zu fahren“, freute sich der für den MSC Diedenbergen in der Speedway-Bundesliga startenden Brandenburger Speedwayprofi. „Organisationschef Toni Pilotto hat mit seinem Team tolle Arbeit geleistet. Nach den vielen Niederschlägen in den Alpen hatten wir schon gebangt, ob das Rennen überhaupt planmäßig durchgeführt werden kann. Pünktlich nach dem Rennen gingen die  wolkenbruchartigen Niederschläge weiter.“

Bereits am nächsten Samstag muss Hefenbrock in der nächsten WM-Runde in Motala (Schweden) ans Startband rollen. „Die Qualifikation für das Semifinale war das große Ziel. Dieses Ziel ist erreicht, jetzt kann ich eigentlich nichts mehr verlieren. Das Semifinale wird verdammt schwer. Ich wäre lieber in Daugavpils (Lettland) in dem anderen Semifinale gefahren, weil ich die Bahn besser kenne und das Feld zumindest vom Papier her nicht ganz so stark besetzt ist. Die Auslosung hat für mich aber Motala ergeben. Das Rennen wird sicher brutal hart", verweist Hefenbrock darauf ,dass mit den beiden Polen Gregorz Walasek und Sebastian Ulamek, dem Dänen Kenneth Bjerre, dem Engländer Chris Harris und dem schwedischen Lokalmatador Antonio Lindbäck allein fünf Fahrer dabei sind, die bei der laufenden GP-Serie bereits mit von der Partie waren. Nur die  ersten acht von Motala sind für den Challengelauf am 20. September in Coventry qualifiziert.

Wegen des WM-Läufes muss Hefenbrock auch den Start beim EM-Lauf am kommenden Sonntag in Diedenbergen absagen. „Ich wäre gern auf meiner Bundesliga-Heimbahn ins Rennen gegangen, aber ich schaffe das zeitlich nicht. Zwischen Motala und Diedenbergen liegen 1 300 Kilometer. Nach dem WM-Lauf in den Knochen , die Strecke mit den Motorrädern zurückzulegen und dann in Diedenbergen frisch ans Startband zu rollen , das geht einfach nicht", bedauert der 24jährige sein Fehlen in Diedenbergen. 

 

Ergebnis WM-Qualifikationslauf zur Speedway-WM 2010 St. Johann im Pongau: 

Qualifiziert für die WM Semifinalläufe am 4. JulI:

1. Ales Dryml CZ) 3,3,2,3,3, 14
2. Christian Hefenbrock (D) 3,2,3,3,2,13+3
3. Patrick Hougaard (DK) 3,3.3,3,1,13 +2
4. Adrian Miedzinski (Pl) 3,2,3,2,2, 12
5. Morten Risager (DK) 1,2,3,1,3, 10
6. Leon Madsen (DK) 2,1,2,2,3, 10

Reserve:
7. Tobias Kroner (D) 2,3,1,2,1, 9
Ausgeschieden:
8. James Wright (GB) 2,3,0,1,2, 8
9.
Manuel Hauzinger (A) 1,1,2,0,3, 7
10. Izak Santej (Slo) 1,1,1,2,2, 7
11. Daniel King (GB ) 2,0,1,3,0, 6
12. Fritz Wallner (A) 1,A,2,1,1, 5
13. Manuel Novotny (A) 0,2,F,0,F, 2
14. Henk Bos (NL) 0,0,0,1,1, 2
15. Theo Pijper (NL) 0,1,1,0,0, 2
16. Henry an der Steen (NL) 0,0,0,0,0, 0

Speedway WM: Hefenbrock will in die nächste Runde kommen

24. Juni - Speedweek

Zwei Deutsche stellen sich am Wochenende der Qualifikation zum Speedway-GP. Für Christian Hefenbrock und Tobias Kroner geht es um alles oder nichts.

Es wird keine leichte, aber eine machbare Aufgabe. In St. Johann treffen die beiden Deutschen auf einige harte Brocken wie den Polen Adrian Miedzinski und Ales Dryml.

Da nur die besten sechs eine Runde weiterkommen, muss an diesem Tag alles stimmen – einen Ausfall sollte sich keiner leisten.

Ursprünglich sollte dieser WM-Lauf am 7. Juni in Wiener-Neustadt ausgetragen werden, doch da die Zukunft des Stadions ungewiss ist, entschloss der Verband das Rennen nach St. Johann zu verlegen und somit auf eine Piste, die so gut wie keiner kennt. Auch für unsere beiden deutschen Piloten ist es die Premiere auf der Bahn. «Ich weiss, dass die Bahn 380 Meter lang ist, den Rest werde ich am Freitag beim Training sehen», sagt Christian Hefenbrock, der sich wie sein Landsmann Kroner die Qualifikation für das Halbfinale vorgenommen hat.
Martin Smolinski ist bisher der einzige Deutsche, der es geschafft hat, eine Runde weiterzukommen. «Smoli» wurde in Pocking Sechster – Richard Speiser und Max Dilger schieden aus.

«Ich bin noch nie weitergekommen als bis zum Halbfinale und das möchte ich dieses Mal schaffen», erklärte Hefenbrock, der bereits zwei Mal im WM-Semifinale stand.
Kroner war schon ein Mal im letzten Rennen vor dem Grand Prix, dem GP-Challenge. Im Jahr 2007 schnupperte der 23-Jährige in Vojens Finalluft.

Bevor das Team Hefenbrock nach St. Johann reist, stattet es dem Tuner Anton Nischler noch einen Besuch ab. «Wir holen noch einen Motor von Anton ab, der gut auf die Bahn passen müsste. Für mich ist das Rennen wichtig, um zu zeigen, dass ich wieder da bin.»

Vor dem Showdown in der Alpenrepublik war Hefenbrock bei der Jubiläumsveranstaltung im dänischen Holsted zu Gast. Drei Mal musste er gegen Weltmeister Nicki Pedersen ran. «Es ist schon echt cool, mit Nicki am Band zu stehen. Bei dem Rennen ging es um nichts, und besonders wenn man gegen den Weltmeister fährt, kann man einige Sachen probieren. Man traut sich mehr zu, da man weiss, dass der Typ vor einem auf jeden Fall gut fahren kann. Im Halbfinale lag ich eine Runde lang vor ihm, doch nach einem kleinen Fahrfehler hat er mich geschnappt.»
Der Liebenthaler schlug sich beachtlich. Nach elf Punkten aus den Vorläufen kam er in den Endlauf der besten vier, wurde allerdings hinter Pedersen, Nikolai Klindt und Rune Holta Letzter.

Pleiten, Pech und Pannen

18. Juni 2009 Motorsport Aktuell - Hefenbrock Kolumne

Mitten in der Saison habe ich ein paar Tage Pause, denn in den letzten Wochen lief es bei mir nicht so gut. weiter

Niederlage mit Diedenbergen in Wolfslake

21.5.2009 Bericht von rostock-sport.de

Wolfslake startete auf dem heimischen Eichenring vor 1.200 Zuschauern mit einem 45:49 Punktesieg gegen den MSC Diedenbergen. Das Rennen war durchgängig spannend und wurde erst im letzten Lauf der punktbesten Fahrer beider Teams entschieden. Für die „Wölfe“ starteten hier der neue mit 77,18 km/h Bahnrekordhalter Adrian Miedzinski und Rafal Okoniewski, beide aus Polen, gegen Tomasz Jedrzejak gleichfalls aus Polen sowie den Liebenthaler Christian Hefenbrock für Diedenbergen. Beim ersten Startversuch fuhr Okoniewski ins Band und mussten entsprechend der Regel bei der Laufwiederholung um 15 Meter nach hinten versetzt starten. Okoniewski überwand das Handicap und sicherte mit seinem zweiten Platz hinter Miedzinski den Tagessieg der Gastgeber.

Ergebnis:

1.ST Wolfslake 45 LP/3 MP (Miedzinski 17, Okoniewski 16, Sekula 2, Bartz 5, Pudel 5)
2. MSC Diedenbergen 39/1 (Jedrzejak 9, Hefenbrock 10, Zengota 11, Deddens 0, Facher 9)

 

Hilfe für Speiser

Kolumne - Christian Hefenbrock

Hilfe für Speiser

Von Christian Hefenbrock
07.05.2009 21:11:28

Vier Wochen sind seit meiner letzten Msa-Kolumne vergangen und eine Vierländertournee mit Ups and downs liegt hinter mir.

Gerne würde ich drei Rennen in der Woche fahren und beständig punkten, aber so weit bin ich leider noch nicht. Das Osterpokalrennen in Güstrow war eine reine Freude: Tolle Kulisse vor heimischem Publikum, ein schönes Rennen. Ein Punkt weniger als der Sieger Ryan Sullivan war erträglich, ärgerlich dass mein Teamkamerad Maksim Bogdanov von Lokomotiv Daugavpils im Stechen um Platz 3 siegte. Danach ist Maksim mit mir nachhause nach Liebenthal gefahren und wir haben zusammen die Motorräder gerichtet für die nächsten Rennen.

In Schweden hatte ich beim ersten Testmatch zehn Punkte auf der Heimbahn in Kumla gegen Motala gefahren, am nächsten Tag schrieb ich nur einen Punkt. Leider bin ich in der Liga bisher nicht zum Einsatz gekommen. Im Moment scheint es der Average von 42 Punkten zu sein, der nicht überschritten werden darf. Fahrer wie Protasiewicz, Holta und Walasek nehmen da schon gewaltig Punkte weg. Da gibt es nur eines: Fit halten und auf die Chance warten. Heute morgen kam die Nachricht aus Kumla, am 12. Mai komme ich beim Heimrennen gegen Dackarna zum ersten Ligaeinsatz!

Geduld brauchte es auch in Polen, nach dem schlechten Auftakt beim Heimrennen in Daugavpils. In Poznan verloren wir zwar mit 38:53, für mich war aber wichtig, mich mit 6 + 2 Punkten für die nächsten Rennen zu empfehlen. Am kommenden Sonntag in Gniezno bin ich so wieder dabei.

Nach nur einem Rennen ist die Saison in der Team-WM für uns beendet. Dabei lief es in Terenzano wunderbar für uns bis zum Rennen 18. Der Sturz von Richie Speiser war für uns praktisch das Ende. Wir waren alle wie benommen von dem Crash. Zunächst war er ohne Bewusstsein, die Sanitäter befürchteten Halswirbelverletzungen. Martin Smolinski und ich versuchten zu dolmetschen, nachdem Richie wieder bei sich war und sagte, dass er keine Beschwerden am Hals hat. Das Rennen war ja über 45 Minuten unterbrochen. Als es wieder weiter ging, waren wir nicht nur von dem Unfall geschockt, es durfte dann auch kein anderer Fahrer eingesetzt werden.

Zudem hatten die Italiener einen Bahndienst gemacht, der es in sich hatte, das hatten wir gar nicht richtig mitbekommen. Die hatten die Bahn praktisch unter Wasser gesetzt. Bei 30 Grad haben sie ein Regenrennen daraus gemacht. Ich kam am Startplatz in eine völlig geflutete Spur, was ich beim Hinfahren gar nicht mitbekam. Die Post ging ab, aber ohne mich. Am Start setzte der Auspuff auf und mein Hinterrad drehte frei durch. Nach drei Laufsiegen und einem dritten Platz stand eine große dicke Null auf dem Tableau. Aus der Traum von der nächsten Runde.

Wenigstens eine gute Nachricht gab es nach dem Rennen am Montag, als Richie aus dem Krankenhaus in Murnau vermeldete, die Schmerzen seien für ihn erträglich und die Verletzungen nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Nachdem ihm am Samstag vor dem Rennen im Fahrerlager die Scheibe seines Transporters eingeschlagen, sämtliche Wertgegenstände und sein gesamtes Bargeld geklaut wurden, ist auch von seinem Motorrad nur ein Schrotthaufen übrig geblieben. Ich habe daher eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die über ein Spendenkonto des AC Landshut abgewickelt wird. Infos dazu gibt es auf meiner Internetseite (www.hefenbrock-speedway.com) und auf der des AC Landshut:  www.ac-landshut.de.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht. Eigentlich sollte ich am kommenden Sonntag in Stralsund den EM-Qualilauf fahren, aber jetzt bin ich für das Halbfinale am 5. Juli in Diedenbergen «umnominiert» worden. Zusammen mit meinem Teamkameraden Thomas Stange kämpfe ich dort um die Fahrkarten für das EM-Finale in Togliatti am 23. August.

Holfe für Speiser

SPENDENAUFRUF FÜR RICHARD SPEISER

Liebe Bahnsportfreunde,

 

wie nah Freud und Leid im Bahnsport zusammen liegen. Haben wir am letzten Wochenende leider wieder schmerzlich erleben müssen. Am 1. Mai in Dingolfing konnte Richard Speiser noch das Tagesfinale gewinnen, nur einen Tag später ist er beim Team-WM-Lauf in Italien schwer verunglückt. Wir Aktiven und sicherlich auch alle Bahnsportanhänger drücken ihm die Daumen, dass er bald wieder gesund ist und wir ihn wieder im Fahrerlager bei uns haben.

Neben dem gesundheitlichen Schaden hat Richard Speiser in Italien auch einen schweren finanziellen Schaden erlitten. Während des Trainings wurde er ausgeraubt. Unbekannte schlugen zunächst die Scheibe seines Transporters ein und raubten sämtliche Wertgegenstände (u.a. sein gesamtes Bargeld).

 

Um ihm zumindest den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu belassen, habe ich spontan an eine Spendenaktion gedacht und der AC Landshut hat sich freundlicherweise bereit erklärt, die Abwicklung zu übernehmen. 

 

Weitere Infos auf der ACL Website

 

 

Christian Hefenbrock

 

WM-Aus in Italien

3.5.2009 Richard Speiser schwer gestürzt

Der Traum vom Einzug in die nächste WM-Runde ist für das deutsche Speedwaynationalteam in Terenzano/Italien ausgeträumt. Nach 25 Wertungsläufen musste ein Stechen zwischen den punktgleichen Teams aus Deutschland und Slowenien darüber entscheiden, wer am 13. Juli in Peterborough antreten darf. Im Stechen setzte sich der slovenische Mannschaftskapitän Matej Zagar gegen Deutschlands Nummer eins Martin Smolinski durch und sicherte das Ticket für Peterborough.

 

Bis zum 18. Wertungslauf war das deutsche Team auf Erfolgskurs und führte mit 44 Punkten vor Slowenien (35), Italien (17) und Ungarn (12). Dann hatte Richard Speiser einen schweren Sturz, bei dem er sich vermutlich Oberarm, Oberschenkel und Schlüsselbein gebrochen hat. Das Rennen wurde nach 45minütiger Unterbrechung fortgesetzt und der Punktevorsprung des deutschen Teams schwand nach, zumal Speiser nicht ersetzt werden durfte.

 

"Die haben es geschafft, bei 30 Grad Hitze ein Regenrennen zu veranstalten", berichtete Christian Hefenbrock von einer förmlich mit Wasser gefluteten Bahn. Nach guten zehn Punkten gab es für Hefenbrock eine Nullpunktefahrt im letzten Durchgang: "Die Bahn hatte fürchterliche Gleise, die man wegen dem vielen Wasser gar nicht mehr richtig erkennen konnte, ich erwischte so eine verdammte Rille, der Auspuff sass auf, als ich wegfahren wollte und das Rad drehte durch."

 

Ergebnis:

1.Slovenien 51+3 (Zagar 14+3, Stojs 12, Santej 7, Gregoris 9, Conda 9)
2.Deutschland 51+2 (Smolinski 10+2, Kroner 12, Hefenbrock 11, Speiser 6, Stange 12)
3.Italien 26 (Tadiello 7, Cavicchioli 2, Franchetti 7, Baroni 1, Carpanese 9)
4.Ungarn 22 (Szatmari 4, Kovac 3, Magosi 5, Tabaka 9, Lörenzi 1)

Mit Team Germany nach Italien

28, April 2009

 Zufrieden mit seinem zweiten Saisoneinsatz in der ersten polnischen Speedwayliga am Wochenende warSpeedwayprofi Christian Hefenbrock (Liebenthal/MSC Diedenbergen). Zwar unterlag sein Team Lokomotiv Daugavpils im Auswärtsrennen bei IVT Poznan mit 38 : 53 Punkten, sich selbst sah der 23jährige Brandenburger aber "allmählich in Fahrt kommen": „Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten, mich mit den Bahnverhältnissen zurechtzufinden. Die Strecke war sehr fest aber dennoch griffig. Mit meinen sechs Punkten war auch die Teamleitung zufrieden. Was noch fehlte war die mannschaftliche Zusammenarbeit."

 

Am kommenden Samstag, 2. Mai, startet Christian Hefenbrock in der ersten Runde des World-Team-Cups im Team Germany in Terenzano/Italien gegen die Nationalmannschaften von Ungarn, Italien und Slowenien. Neben Hefenbrock wurde sein Teamkamerad vom MSC Diedenbergen, Thomas Stange, sowie die für den AC Landshut startenden Martin Smolinski, Richard Speiser, Tobias Kroner und Max Dilger nominiert.

 

Sollte Team Germany den Einzug in die Runde der letzten Acht schaffen, trifft die deutsche Nationalmannschaft am 13. Juli in Petersborough auf Großbritannien, Polen und Australien. „Keine unlösbare Aufgabe“, sieht Hefenbrock die Chancen für das deutsche Team für einen Sieg in Terenzano durchaus im Bereich des Möglichen. „Es wäre für die deutsche Nationalmannschaft wieder mal an der Zeit in der Team WM eine Visitenkarte abzugeben und mit einer guten Leistung weltweit auf den Speedwaysport in Deutschland aufmerksam zu machen“, hofft Teamchef René Schäfer, dass zumindest die erste Hürde in der Team-WM genommen wird.

Schwedische Testmatches

24.4.2009 Terminwechsel macht Start bei Team-WM möglich

Beim ersten Tag auf der Heimbahn lief alles super gut. Holta musste nach einem Sturz mit Blick auf den ersten GP-Lauf passen, sonst hätten wir wohl das Testmatch gewinnen können.  Ich selbst war natürlich froh über den Test, der mit 10 Punkten und als punktbester Fahrer nicht besser hätte Laufen können.

 

Ergebnis vom Testmatch am 21.4.2009

 

Indianerna Kumla 44
1. Rune Holta (3,3,-,d) 6 6
2. Matej Ferjan (0,2*,0,0) 2+1
3. Grzegorz Walasek (3,2,2*,1,-) 8+1
4. Jesper B. Monberg (0,0,3,2) 5
5. Piotr Protasiewicz (2,3,-,3,0) 8
6. Simon Gustafsson (0,-,0,1*,0) 1+1
7. Christian Hefenbrock (2,3,2,2,1) 10
8. Renat Gafurov (1*,1*,d,2) 4+2

Piraterna Motala 52
1. Antonio Lindbaeck (2,1,2,3,-) 8
2. Robert Kościecha (1*,3,1*,-,1) 6+2
3. Damian Baliński (1*,2,3,-,2*) 8+2
4. Rafał Dobrucki (2,-,1*,2*,3) 8+2 
5. Jonas Davidsson (3,1,3,2,-) 9
6. Daniel Nermark (3,1,-,3,3) 10
7. Linus Sundstroem (1,t,0,0) 1
8. Rafał Okoniewski (0,0,1,1*) 2+1 

 

Am nächsten Tag ging es in Motala mit dem Rückkampf weiter. Die Gastgeber hatten schon den ganzen Tag die Bahn in Beschlag genommen und waren richtig gut eingestellt. Bei mir lief es überhaupt nicht. Ich war auf die 1 im Team gesetzt, das war wohl eine Nummer zu groß. Und ich kam überhaupt nicht zu recht an dem Tag.

 

Nach der Rückkehr aus Schweden, geht es nun am Sonntag in Posnan in der polnischen Liga weiter. Dann habe ich eine Pause, weil ich beim ersten Heimrennen in Kumla nicht nominiert bin. Weiter geht es dann am 2. Mai mit dem Team Germany in Terenzano/Italien. Das für diesen Termin vorgesehen Ligarennen wurde auf den 24. Mai verlegt, weil Daugavpils ja am 2. Mai Austragungsort eines WM-Qualifikationslaufes ist.

 

Ergebnis Testmatch 22. Mai.2009

Piraterna Motala 63:
1.Rafał Dobrucki 8 (3,0,2,3)
2.Robert Kościecha 7 (2,2,2,1)
3.Jonas Davidsson 11 (3,2,3,3)
4.Damian Balinńki 8 (2,3,1,2)
5.Antonio Lindbaeck 10 (2,3,2,3)
6.Linus Sundstrom 5 (1,0,2,2)
7.Daniel Nermark 8 (2,1,3,2)
8.Rafał Okoniewski 6 (3,2,0,1)

IndianernaKumla 33 :
1.Christian Hefenbrock 1 (0,0,0,0,1)
2.Jesper B Monberg 4 (1,1,1,1,0)
3.Henrik Gustafsson 5 (1,1,3,0)
4.Renat Gafurov 7 (0,1,3,2,1)
5.Piotr Protasiewicz 11 (3,2,3,3) 
6.David Rohlen 0 (0,0,0,0)
7.Simon Gustafsson 5 (3,1,0,1,0) 

Knapp am Podest vorbei

11.4.2009 4. beim Osterpokal in Güstrow

Es geht wieder aufwärts. Nach dem Rennen in Daugavpils sehe ich den Vierten Platz beim Osterpokal in Güstrow als "zufriedenstellend". Ich habe die Fehler vom Sonntag ausgemerzt, die Starts klappen wieder, von daher kann ich nicht enttäuscht, sein, wenngleich man natürlich immer Rennen gewinnen will und sich natürlich schon ärgert, nur ein Punkt schlechter zu sein wie der Sieger und dann noch im Stechen das Podest zu verpassen. Noch dazu gegen meinen Teamkollegen aus Daugavpils. Aber nach dem Rennen ist Bogdanovs mit uns nach Hause gefahren, wir haben zusammen die Motorräder gewaschen und er hat bei uns mit seinem Team übernachtet. Toll war die Zuschauerkulisse und die Stimmung, ich glaube die Zuschauer waren mit dem Rennen zufrieden.

1.Ryan Sullivan 13+3
2.Adrian Gomolski 13+2
3.Maksims Bogdanovs 12+3
4.Chr. Hefenbrock 12+2
5.Kevin Wölbert 10
6.Manuel Hauzinger 10
7.Matze Schulz 9
8.Roberto Haupt 8
9.Jan Jaros 7
10.Linus Eklöf 7
11.Tobi Busch 6
12.Simon Nielsen 5
13.Lubos Tomicek 4
14.Robert Baumann 2
15.Christian Isomettä 1
16.Christian Agö 1

Erst Top, dann Hopp

6.4.2009 - MSA Kolumne nach Saisonstart in Daugavpils

Für einen einzigen Punkt sind wir 3000 Kilometer nach Lettland gefahren.

Montag, 6. April, Nachmittag 15.30 Uhr. Gerade sind wir von Daugavpils zurück in unser Basislager Liebenthal gekommen. 3 000 Kilometer haben wir seit letztem Donnerstag zurückgelegt und unterm Strich steht nur ein Punkt aus drei Läufen.

Ich hatte einen rabenschwarzen Tag und konnte nicht mehr zum 55:37 Sieg meines Teams beisteuern. Vor dem Rennen am Sonntag gab es einigen Hick-Hack. Die Veranstalter hatten am Montag zuvor bereits das Rennen wegen der schlechten Wetterverhältnisse abgesagt, worauf hin Grudziadz Beschwerde einlegte und das Rennen dann doch wieder angesetzt wurde. Am Donnerstag sind wir dann losgefahren, am Samstag beim Training am Nachmittag war die Bahn noch richtig schlecht, richtige Kieshügel lagen noch drauf, aber der Bahndienst hat dann ganze Arbeit geleistet.

Am Sonntag war die Bahn knallhart und es war 16 Grad warm. Ideales Rennwetter also, und auch die Bahn war so hart, wie sie mir eigentlich liegt. Aber ich kam überhaupt nicht vom Start weg, und von hinten war auch nichts mehr zu machen. Ich bin im Moment ratlos, woran es lag.

Ich hätte am liebsten den Kopf in den Sand gesteckt und wir sind auch gleich nach dem Rennen wieder in Richtung Heimat gefahren. Für das nächste Rennen in Tarnow (13. April) habe ich gleich mal von den Verantwortlichen «frei» bekommen. Natürlich eine äußerst blöde Situation, den Auftakt in Polen gleich so zu vermasseln.

Was ich jetzt brauche, sind einfach einige Bahnkilometer, um in den Rennrhythmus zu kommen und konstante Leistungen zu bringen. Ich hatte mir einiges von den Trainingstagen und Testmatches mit Daugavpils in Rawicz und Rybnik erhofft, aber die fielen ja auch dem schlechten Wetter zum Opfer. Da haben wir ebenfalls 800 Kilometer zurückgelegt, um acht Runden zu drehen und dann wieder denselben Weg mit Transporter und dreckigem Gerät zurück zu fahren.

Wenigstens hat ja der Bundesligaauftakt in Diedenbergen fürs Team und für mich gepasst. Mit 15 Punkten lief es da ganz ordentlich und ich bin auch für die weitere Saison sehr zuversichtlich. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und die Organisation durch die Verantwortlichen passt auch. Besonders gut gefallen hat mir das gemeinsame Abendessen und das gemeinsame Frühstück, wo man einmal ohne Rennanzug zusammensitzt und sich menschlich näher kommt.

Jetzt freue ich mich aufs Osterpokalrennen am Samstag (15 Uhr) in Güstrow. Denn ich will so schnell wie möglich wieder fahren, fahren, fahren.

 

 

 

Link zu MSA- Kolumne

Erst abgesagt, dann wieder angesetzt

3.4.2009 Nach Beschwerde von GTZ Grudziadz

Nachdem Anfang der Woche das Erstligamatch zwischen Daugavpils und Grudziadz wegen der schlechten Bahnverhältnisse abgesagt wurde, hat GTZ Grudziadz gegen die Absage Beschwerde eingelegt. Nunmehr soll das Rennen doch durchgeführt werden.

Ausser Speesen nichts gewesen

26.3.2009 Trainings und Testmatches abgesagt

Bereits Anfang der Woche wurden die in Rawicz und Rybnik geplanten Testmatches mit Lokomotive Daugavpils abgesagt. Das Training sollte allerdings stattfinden. In Rawicz konnte ich gerade acht Runden drehen, dann setzte der Dauerregen ein und das gesamte Trainingsprogramm wurde daher abgesagt. 800 Kilometer zurückgelegt für nichts, aber für das Wetter kann keiner was. Jetzt hoffe ich auf eine schöne Frühlingswoche, damit am kommendne Wochenend das Heimrecnnen in Daugavpils gegen Grudziadz planmäßig stattfinden kann. Am Donnerstag machen wir uns auf den Weg in 1 500 Kilometer entfernte Daugavpils

 

Christian Hefenbrock

"Herausragender Hefenbrock"

22.3.2009 - Bundesligaauftakt Diedenbergen

Frankfurter Nachrichten 23.3.2009
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MSC Diedenbergen:
1. Christian Hefenbrock (2,3,3,3,3,1*) 15+1
2. Thomas Stange (0,0,3,2*,d,3) 8+1
3. Grzegorz Zengota (3,2,3,2*,2,2) 14+1
4. Rene Deddens (1,1,1,1,0) 4
5. Frank Facher (d,2*,0,1,2*) 5+2

MSC Brokstedt:
1. Mads Korneliussen (3,3,2,3,3,6) 20
2. Matthias Kroeger (1,2,2,1,3,2*) 13+1
3. Leon Madsen (2,1,1,0,1,1,0) 6
4. Stephan Katt (0,0,0,-,1) 1
5. Sonke Petersen (1,0,2*,d,0) 3+1

Bundesliga: "Hefe analysiert"

18. März 2009 Motorsport Aktuell

Christian Hefenbrock Setzt auf Diedenbergen Sieg Christian Hefenbrock Setzt auf Diedenbergen Sieg

Kommenden Sonntag (13.30 Uhr) startet in Diedenbergen die Speedway-Bundesliga in ihrer 37. Saison. Erstmals wird der Mannschaftswettbewerb im Kampf Team gegen Team, nach dem Vorbild der führenden Driftligen in Polen, England und Schweden durchgeführt.
Beim ersten Rennen trifft gemäss der Auslosung der MSC Diedenbergen im Taunus auf den MSC Brokstedt.

Diedenbergens Neuerwerbung Christian Hefenbrock bewertet seine Teamkollegen und die Gegner:
 
Thomas Stange: «Er ist auf der Heimbahn sehr stark. In Diedenbergen ein stets sicherer Punktelieferant».

Gregorz Zengota: «Ein junges aufstrebendes Talent in Polen. Ich kenne ihn nicht persönlich, weiss aber, dass er in Polen sehr hoch im Kurs steht.»

René Deddens: «In Diedenbergen fährt er nicht schlecht. Ihm fehlt natürlich noch die Erfahrung. Aber für einen C-Fahrer ist er eine gute Wahl.»

Frank Facher: «2008 beim Finale war er super. Seit Ende letzter Saison ist er immer für eine Überraschung gut.»

Die fünf Brokstedter Fahrer sieht Hefenbrock so:
Mads Korneliussen: «Den Dänen kenne ich aus England. Ich bin dort oft gegen ihn gefahren. Er ist ein harter Brocken. Speziell auf löchrigen bahnen ist er stark. Vom Herangehen ein Typ wie Nicki Pedersen.»

Leon Madsen: «Ich kenne ihn gut. Er war zwei Jahre mein Teamkollege in Kumla. Er ist sehr jung, aber für Überraschungen gut.»

Matthias Kröger: «Ein netter Typ. Ich freue mich, ihn nach der Winterpause wieder zu treffen. Ich weiss nicht, wie er über die Winterpause gekommen ist, daher keine Prognose zu seiner Leistung.»

Stephan Katt: «Die Aussagen zu Matten kann man für Stephan 1:1 übernehmen. Es hängt davon ab, wie er seine Handverletzung auskuriert hat. In Somerset letztes Jahr ist er gut klar gekommen.»

Sönke Petersen: «Sehr stark einzuschätzen. Die Bahn in Diedenbergen liegt ihm. Bei seinen Wintereinsätzen war er sehr gut. Als Junior erste Wahl.»

Unter dem Strich sieht der 23–jährige Brandenburger für sein neues Team Vorteile: «Unser Team ist sehr ausgeglichen. Deshalb denke ich, dass wir leicht im Vorteil sind. Aber Brokstedt sollte man nicht unterschätzen.»
 
Mannschaftsaufstellungen Speedway-Bundesliga
Diedenbergen 22. März 2009

MSC Diedenbergen

1 Thomas Stange (A)
2 Christian Hefenbrock (A)
3 Gregorz Zengota/PL (B)
4 René Deddens (C)
5 Frank Facher (Junior)

MSC Brokstedt
6 Mads Korneliussen/DK (A)
7 Leon Madsen/DK (B)
8 Matthias Kröger (B)
9 Stephan Katt (C)
10 Sönke Petersen (Junior)

Mannschaftsaufstellungen zum Bundesliga-Auftakt

12.3.09 - Pressemitteilung MSC Diedenbergen

Zehn Tage vor dem Auftaktrennen zur Speedway Bundesliga am 22. März in der Volksbank Arena des MSC Diedenbergen gaben der MSC Brockstedt und Gastgeber MSC Diedenbergen Ihre Mannschaftsaufstellung bekannt.

Die Gäste aus dem hohen Norden bringen wie erwartet mit Mads Korneliussen und Leon Madsen zwei starke Ligafahrer ( Kat. A / B ) aus dem Nachbarland Dänemark mit in den Vordertaunus.  Mit Matthias Kröger ( Kat. B ), Stephan Katt ( Kat. C ) sowie Sönke Petersen ( U-21 ) gehen dann noch drei echte Eigengewächse für die Wikinger an den Start.

Gastgeber MSC Diedenbergen hat mit Christian Hefenbrock und Thomas Stange ( Kat. A ) gleich zwei deutsche Topfahrer in der Auftaktformation. Der polnische U-21 Team-Weltmeister Grzegorz Zengota ( Kat. B ) und René Deddens ( Kat. C ) vervollständigen die Senioren des amtierenden Vizemeisters und last, but not least, hat man mit Frank Facher ( U-21 ) sicherlich noch einen der stärksten Juniorenfahrer Deutschlands im Aufgebot.

Allen Unkenrufen zum trotz startet der MSC Diedenbergen also mit einer fast rein deutschen Mannschaft in die neue Saison. Hatte man dem Verein in den vergangenen Jahren doch oft vorgeworfen lediglich durch starke Zukäufe aus dem Ausland wettbewerbsfähig zu sein, will man dem heimischen Publikum und der Konkurrenz heuer gleich zu Beginn der Saison das Gegenteil beweisen. Spannende Rennen sind also vorprogrammiert.

 

Die Mannschaftsaufstellungen im Überblick:

MSC Brokstedt:

Kat. A: Mads Korneliussen Kat. B: Leon Madsen; Matthias Kröger   Kat. C : Stephan KattU-21:  Sönke Petersen

MSC Diedenbergen:

Kat. A: Christian Hefenbrock; Thomas Stange  Kat. B: Gregor Zengota  Kat. C: René Deddens U-21: Frank Facher

Muckibude wird lästiger

6.3.09 Kolumne Motorsport Aktuell

Ich fiebere dem 19. März entgegen. Denn ich bin heiss aufs Fahren.

Hoffentlich kommt jetzt schnell der Frühling. Und hoffentlich bringt er viel Wärme, damit die Rennsaison pünktlich anfangen kann. Im Moment steht auf meinem umfangreichen Terminkalender (nachzulesen auf meiner Homepage www.hefenbrock-speedway.com) für 2009 ganz oben der 19. März mit einem Testmatch RKM Rybnik gegen Lokomotive Daugavpils auf dem Programm und am 22. März der Bundesligaauftakt in Diedenbergen.

Das sind die Tage, denen ich im Moment entgegen fiebere, denn ich bin heiß aufs fahren. Vielleicht gibt es auch vorher noch bei uns in der Gegend die Möglichkeit ein paar Runden mit dem Speedwaymotorrad zu drehen. Verlernen kann man zwar nichts, aber um das Gefühl fürs Gerät wieder zu bekommen, ist das schon wichtig. Jeden Tag war ich über den Winter im Fitnesskeller. Das Trainingsprogramm hat mir ein Bekannter zusammengestellt, der als Personal Trainer tätig ist. Ich fühle mich absolut fit.

Dazwischen gab es etwas Auflockerung auf zwei Rädern zunächst auf dem Eis und jetzt geht es mit der Motocross-Maschine zwei bis drei Mal auf die Strecke. Aber das ist alles kein Ersatz fürs Speedwayfahren!

Daneben gab es viel Arbeit an den Motorrädern. Die haben mein Vater und ich jetzt weitgehend fertig, nur die GM-Superdüsen von Anton Nischler müssen noch eingebaut werden, dann kann es losgehen. In diesem Jahr wird unser Generalstützpunkt Liebenthal sein. Grundsätzlich beginnen hier die Fahrten zu den Rennplätzen, also auch in die schwedische und polnische Liga.

In Daugavpils werde ich eine Garage mit zwei Motorrädern als Nebenstützpunkt haben, für den Fall, dass ich wegen Terminüberschneidungen fliegen muss. Vom Flugplatz in Riga sind dann aber auch noch 230 Kilometer bis Daugavpils zurückzulegen.

Neben meinem Vater Jörn, der beim Speedwayunternehmen Hefenbrock unverzichtbar ist, wird ab Ende April Ralf Peters als fester Mechaniker ins Team einsteigen. Er war früher selbst aktiv, unter anderem war er bei den DDR-Meisterschaften Dritter in den Jahren 1986,1987 und 1989. Ich bin froh, nun ein Mechaniker-Team um mich zu haben, das selbst Rennerfahrungen hat.

Auf die Bundesliga und das neue System Team gegen Team freue ich mich sehr. Ich wünsche den Clubs und ihren Verantwortlichen, dass sich das etabliert, was in den grossen Speedwaynationen selbstverständlich ist. Gewinnen werden die Fans, denn die Rennen werden spannender und die Atmosphäre wird besser sein als bisher. Das wäre für den Sport in Deutschland wichtig, der mit dem Wegfall des Grand Prix viel Boden verloren hat, sehr wichtig.

Nicht auszudenken, wenn auch noch die Liga wegfallen würde, zumal es kaum noch freie Rennen gibt. Dann würde es in Deutschland noch schwieriger werden, Sponsoren zu finden, was ohnehin schon schwierig genug ist. Mehr Rennen in Deutschland würde es den Fahrern wesentlich einfacher machen, den enormen Aufwand, den wir alleine durch die Maschinen und Fahrten betreiben, wieder einzuspielen.

Insofern bin ich sehr froh, dass mir nach meiner krankheitsbedingten Auszeit im letzten Jahr die Firmen Truckbusiness Dirk Krause, Fuchs Silkolene, Marios Motorrad-Shop, Arai, Daytona und der Malerbetrieb Wolter&Böttcher, die Treue gehalten haben. Ich will es ihnen mit guten Leistungen in der kommenden Saison zurückzahlen.

Igor Hefenbrock auf dem Eis

3.2.09 Kolumne SPEEDWEEK

Leider ist die Kälteperiode nun zu Ende. Ich wäre gerne noch ein paar Tage mehr mit dem Eisspeedway-Motorrad unterwegs gewesen.

Ich borgte mir von Ulrich Büschke, einem ehemaligen Rennfahrer, eine echte Eisspeedway-Maschine und spulte auf einem gefrorenen See bei mir um die Ecke etliche Runden ab. Nach einiger Zeit schaffte ich es auch schon ganz gut, das Ding umzulegen. Irgendwann klappte es sogar, mit dem Knie auf dem Eis um die Kurven zu fahren. Meine Eisspeedway-Jungfernfahrt machte sehr viel Spass, seit dem nennen mich meine Kumpels nur noch Igor.

Die Runden auf dem Eismotorrad waren aber nur Gaudi, meine Konzentration liegt auf der bald beginnenden Speedway-Saison.

In der polnischen Liga habe ich den Verein gewechselt und starte nun für Lokomotive Daugavpils in der ersten Liga. Für den Verein aus Lettland bin ich vor einiger Zeit schon einmal gefahren und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Präsident Vladimir Rybnikov ist ein guter und zuverlässiger Mann, und auch die Bahn und das Umfeld in Daugavpils sagen mir sehr zu.

In Schweden starte ich erneut für Indianerna Kumla in einem super aufgerüsteten Team mit Grössen wie Rune Holta, Piotr Protasiewicz und Grzegorz Walasek. Ich bin optimistisch, dass wir gute Chancen haben, weit vorne zu landen, nachdem Indianerna lange nur oberes Mittelmass war.

Aus England habe ich noch kein akzeptables Angebot, so dass ich wahrscheinlich in diesem Jahr nicht auf der Insel fahre. Ich denke, ich bin dennoch gut beschäftigt. Dadurch werde ich auch nicht mehr so oft fliegen müssen, und das Team wird den grössten Teil der Rennen mit meinem Sprinter abfahren. Die ganze Fliegerei wird mir nicht fehlen. Im Gegenteil sogar, mit allem Drum und Dran, dem Zeitdruck pünktlich am Flughafen zu sein, die Warterei an den Gates etc. ist der Stress stark reduziert.

Die meisten Rennen werde ich von zu Hause in Liebenthal ansteuern. Eventuell werde ich zwei meiner Maschinen in Daugavpils lassen und dort dann direkt einfliegen, mal schauen.

In der Bundesliga habe ich meine neue Heimat beim MSC Diedenbergen gefunden. Der Wechsel ist viel versprechend, wir haben eine ausgeglichene Mannschaft, die gute Chancen auf eine Platzierung ganz vorne hat. Des Weiteren denke ich, dass ich mich in Diedenbergen sehr schnell heimisch fühlen werde, da ich bereits herzlich aufgenommen wurde.

Das neue System der Bundesliga ist ein absoluter Gewinn. Das Paarfahren ist wesentlich spannender, im Ausland wird ausschliesslich in diesem Modus gefahren, und ich denke, dass es auch ein gutes Sprungbrett für junge Fahrer ist, die noch nicht mit dem Paarfahren vertraut sind.

Meine körperliche Vorbereitung läuft sehr gut. Täglich trainiere ich zwei- bis zweieinhalb Stunden, der Fitnessraum, der heimische Wald und das Schwimmbad sind zur Zeit mein zweites Wohnzimmer. Die Konditionssteigerung bestätigen die Wettrennen mit meinem Labrador Aira. Vor einigen Wochen hat sie mich noch immer geschlagen, aber nun habe ich speziell auf den letzten Metern die bessere Kondition und biege regelmässig vor ihr in das Gartentor ein, und somit ist das Duell Mensch gegen Hund gewonnen.

In der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage freut es mich besonders, dass meine Hauptsponsoren mich weiterhin unterstützen. Mein spezieller Dank geht an Truckbusiness Dirk Krause, die Firma Fuchs Silkolene, Marios Motorrad-Shop und Daytona. Ich würde mich jedoch über jeden weiteren Partner sehr freuen.

Ich habe eine neue Homepage, die von Rainer Fischer erarbeitet und aktualisiert wird, vielen Dank auch an ihn. Schaut doch mal rein unter www.hefenbrock-speedway.com

Wechsel von Landshut nach Diedenbergen

17. Dezember 2008

Foto Jörg Gaedtke Foto Jörg Gaedtke

Christian Hefenbrock wechselt in der Speedway-Bundesliga vom AC Landshut zum MSC Diedenbergen. Der 23 jährige Speedwayprofi unterschrieb gestern  einen  Einjahresvertrag beim hessischen Traditionsclub.

 

„Ich habe mich in Landshut eigentlich sehr wohl gefühlt. Besonders die Atmosphäre im Stadion Ellermühle und die Fans gefielen mir gut, so dass ich eigentlich nicht an einen Wechsel dachte. Jetzt wurde mir ein neuer Vertrag vorgelegt, in dem ich mich verpflichten sollte, definitiv bei allen Rennterminen für den AC Landshut zu starten. Dabei gibt es noch nicht einmal einen Terminplan für die Speedway-Bundesliga. Natürlich bemühe ich mich, möglichst bei allen Bundesligarennen an den Start gehen zu können, wenn aber zeitgleich in der polnischen Liga gefahren wird, dann hat das Priorität. Dort sind die meisten Rennen, Lokomotive Daugavpils ist praktisch mein Hauptarbeitgeber. Wer den Sport professionell betreiben will, muss sich danach orientieren. Und ich finde es ehrlicher im Vorhinein das klarzustellen, als später wegen angeblicher Verletzungen oder Anreiseproblemen kurzfristig abzusagen. In Schweden wird dienstags gefahren, da kann es keine Terminkollisionen geben,“ begründet Hefenbrock, der in der ersten Schwedischen Liga für Indianerna Kumla startet, seine Entscheidung. „ACL-Trainer Georg Hack zeigte Verständnis für die Situation, sagte aber, ihm seien die Hände gebunden, er habe nicht mehr das Sagen im Verein und andere Fahrer stünden bereit um einen solchen Vertrag zu unterschreiben,“ so Hefenbrock weiter.

 

Daher habe er gerne das Angebot des MSC Diedenbergen angenommen. „Der amtierende Vizemeister ist eine gute Adresse im Deutschen Speedwaysport. Ich bin sicher, dass es Präsident Wolfgang Ziller gelingt, wieder eine starke Mannschaft zusammenzustellen, die bei der Titelvergabe mitreden wird.

Für Daugvapils in der 1. polnischen Liga

12. Dezember 2008 - Früherer Teampartner jetzt der Trainer

Für Speedwayprofi Christian Hefenbrock nehmen die Planungen für die kommende Saison immer konkretere Formen an und der Terminkalender 2009 füllt sich bereits. Nach seiner Vertragsunterzeichnung bei Indianerna Kumla in der schwedischen Liga, ist nun auch das erneute Polen-Engagement unter Dach und Fach. Hefenbrock hat für 2009 bei Lokomotive Daugavpils unterzeichnet. 

 

Der Verein aus der zweitgrößten Stadt Lettlands (110 000 Einwohner) startet in der ersten Polnischen Speedwayliga. „Ich bin für Lokomotive bereits 2005 gefahren, als sie noch in der zweiten Liga fuhren. Im letzten Jahr waren sie Fünfter in der Ersten Liga und verpaßten nur knapp die Play-Offs. Die Bahn dort liegt mir, sie haben mit Vladimir Rybnikov einen guten Präsidenten und mit Nikolai Kukin einen prima Trainer und Manager. Vor drei Jahren war er noch mein Partner im Team,“ nennt“Hefe“ die Gründe, die für Daugavpils sprachen. Der Klub verfüge zudem über gute Verbindungen zur aufstrebenden russischen Liga. Hefenbrock hofft neben den Ligaeinsätzen auch auf einen weiteren Start im Stadion von Daugvapils: Am 4. Juli findet dort ein Halbfinale auf dem Weg zur Grand Prix Serie 2010 statt. Qualifizieren dafür muss sich der 23-jährige Brandenburger am 7. Juni beim WM-Vorlauf in Wiener Neustadt. 

 

Hefe startet 2009 wieder für Kumla in der schwedischen Liga

26.11.2008

Hefe mit Henka Gustaffson Hefe mit Henka Gustaffson

 

Christian Hefenbrock startet in der nächsten Saison in der schwedischen Speedwayliga wiederum für Indianerna Kumla an den Start gehen. „Wegen meiner langen Verletzungspause in diesem Jahr konnte ich leider nur drei Rennen für Kumla in der Eliteserien fahren“, freut sich Hefenbrock über das Vertrauen das der Verein weiterhin in ihn setze und auf die „außerordentlich angenehme Atmosphäre“ die dort herrsche. „Senior und Kapitän Henka Gustafsson sorgt für einen guten Team-Spirit. Es ist für mich eine Ehre mit ihm und so namhaften Speedwaygrößen wie Matej Ferian, den Polen Rune Holta, Grzegorz Walasek sowie Piotr Protasiewicz fahren zu können. Mit Protasiewicz verbindet mich zudem, dass wir mit Anton Nischler (Haarbach) beide den gleichen Tuner haben“, nennt Hefenbrock die Gründe für die Vertragsunterzeichnung. „Kurz vor dem Abschluss“ stehen seine Verhandlungen für ein erneutes Engagement in Polen. 

WM Qualifikation 2009 in Wiener Neustadt

21.11.2008 Motorsport Aktuell Online

«Hefe» gewinnt Showdown

2.11.2008 Motorsport Aktuell online


Ausserplanmässig fand am 1. November im Motodrom von Ludwigslust noch ein international besetztes Speedwayrennen statt.

Trotz anfänglichen Nieselregens kam es vor rund 400 Zuschauern zu guten Rennen auf einer top-präparierten Bahn, die der wieder genesene Christian Hefenbrock klar dominierte. Im Zwölfer-Fahrerfeld gewann der Brandeburger alle seine vier Vorläufe und dann das A-Finale vor Kevin Wölbert, Piotr Swist und Matthias Schultz.

Der im benachbarten Heidhof wohnhafte Wölbert gab lediglich gegen den Polen Swist und «Hefe» je einen Punkt ab. Im Finallauf fuhr der Deutsche Meister Wölbert in der ersten Kurve aussen an Swist vorbei auf Rang 2.

Gleich im erstem Lauf verlor Swist gegen Hefenbrock und den Wolfslaker Erik Pudel zwei Punkte; einen weiteren Zähler gab er beim zweiten Aufeianndertreffen an Maximumfahrer Hefenbrock ab.

Resultate Speedway Ludwigslust/D:
A-Finale:

1. Christian Hefenbrock (D), 12 Qualifikationspunkte.
2. Kevin Wölbert (D), 10.
3. Piotr Swist (PL), 9.
4. Matthias Schultz (D), 8.
B-Finale:
5. Dannie Söderholm (DK), 6.
6. Erik Pudel (D), 7.
7. Roberto Haupt (D), 7.
8. Steffen Jespersen (DK), 5.
C-Finale:
9. Ronnie Weis (D), 4.
10. Tobias Busch (D), 1.
11. Robert Baumann (D), 1.
12. Fritz Riemer (D), 0.

Halbe Kraft voraus

31.10.2008 Motorsport Aktuell online

Am letzten Wochenende habe ich zum ersten Mal auf einem alten 2-Ventil-Jawa einige Runden drehen können.

Der Ex-DDR-Meister Hartmut Ernst hat mir sein Schmuckstück in Güstrow zur Verfügung gestellt und nach den Testrunden habe ich noch mehr Respekt vor solch Altmeistern wie ihm. Es war eine tolle Erfahrung, aber recht schwierig mit dem Motorrad richtig fahren zu können, da es eher dazu neigt, stets geradeaus zu fahren, als um die Kurven. Die Maschine vibrierte, machte einen Höllenlärm und dampfte aus allen Ritzen. Die heutigen Maschinen sind wesentlich einfacher zu bewegen. Ich ziehe meinen Hut vor Olsen, Briggs, Ernst und Co. Man muss schon ein harter Kerl sein, um die Maschine pfeilschnell, wie sie es machten, um die Kurven zu jagen. Von der Geschwindigkeit her ist zu den modernen Maschinen bzw. den heutzutage eingesetzten 4-Ventilern kein allzu riesiger Unterschied, aberdas Handling ist einfach wesentlich schwieriger. 

Ich fuhr einige Läufe im Rahmen des Old Boy Cups in Güstrow, da dies auch einfach meine Lieblingsbahn ist. Im Finale schnappte ich mir noch mal den 2-Ventiler, um einen Vergleich zu haben- das Problem war aber der Start. Der 2-Ventiler war nicht so recht spritzig, die Geschwindigkeit während des Rennens mitzugehen, war aber nicht so problematisch. 

Es war eine tolle Erfahrung, mit der alten Maschine fahren zu dürfen. Schön war es auch mitzuerleben, mit welchem Enthusiasmus die «alten» Herren die Oldie-Liga betreiben. Man fühlte sich wie auf einem Rennen in der englischen Liga. Alles war straff durchorganisiert und alle nahmen die Sache sehr ernst. Mit dabei waren u.a. Roland Saß, Ralf Baumann, Hartmut Ernst und Thomas Diehr, allesamt ehemalige Topfahrer. Es war es eine große Freude, ihnen zuzusehen; verlernt haben sie sicher nichts. 

Besonders habe ich mich über das Ergebnis meiner beiden Freunde und Sponsoren Dirk Krause und dem «Blitzstarter» Andreas Möller gefreut, die letztendlich entscheidende Punkte zum Sieg des Oldie-Cups erfahren haben. 

Am Samstag starte ich ein letztes Mal in diesem Jahr. In Ludwigslust gibt es ein kleines Abschlussrennen. Ich würde mich freuen, viele von Euch dort zu sehen und einen schönen Abschluss vor der Winterpause gemeinsam mit euch zu begehen. 

Auch mein letztes großes Rennen in diesem Jahr, das Goldhelmrennen lief zufriedenstellend. Nach meiner langen Verletzungspause fühle ich mich wieder richtig fit und freue mich auf die neue Saison, in die ich beschwerdefrei starten kann. Meinen letzten Auftritt in diesem Jahr habe ich noch vor mir, währenddessen laufen schon die ersten Vorbereitungen auf das neue Jahr. Durch Moto Cross fahren und vor allem ein umfangreiches Schwimmprogramm halte ich mich fit, bevor es im November und Dezember richtig los geht mit der intensiven körperlichen Vorbereitung. Auch die maschinelle Vorbereitung geht im nächsten Monat los, wie diese aussieht schreibe ich euch beim nächsten Mal. 
Freuen würde ich mich über euren Besuch auf meiner neuen Homepage. Auf www.hefenbrock-speedway.com erreicht ihr mich im Internet. 

Christian Hefenbrock ist nach Egon Müller der einzige deutsche Speedwayfahrer, dem es gelang, eine Medaille bei Welt- und Europameisterschaften zu gewinnen. In der Europameisterschaft sowie bei der U21-WM holte der Liebenthaler im Jahre 2006 jeweils Bronze. Im vergangenen Jahr wurde er mit der Wild Card beim Speedway-GP in Gelsenkirchen ausgestattet und rechtfertigte diese Nominierung mit einem Sieg im Auftaktlauf. 

DAF Rostock gewinnt Oldboys-Cup

29.10.2008 Norddeutsche Neueste Nachrichten

Der Vergleich der Speedway-Oldboys aus Mecklenburg-Vorpommern verlief in der Saison 2008 außerordentlich spannend. Nach den drei ersten Vergleichen stand es unentschieden, und so musste das Rennen am Sonnabend in Güstrow die Entscheidung bringen. Letztlich nahmen 1200 Zuschauer das Angebot des MC Güstrow bei freiem Eintritt dankbar an und sahen mit 49 zu 47 Laufpunkten einen knappen Sieg des Teams 

"DAF Rostock" gegen das Team "JCB Sternberg". Bei den Siegern ragten der Güstrower Roland Saß und Thomas Diehr (bd. 11) aus Teterow heraus. Beim Zweitplatzierten war Maik Ebensing (12) vom MC Bergring der Punktbeste. Neben Ralf Baumann (10/Güs trow überzeugte bei seinem letzten Rennen Hartmut Ernst (9). Der 53-jährige Bergringstädter vom MC Nordstern Stralsund wurde 1977 DDR-Speedwaymeister und gewann in seiner Laufbahn sechsmal die Langbahn-Oldie-Europameisterschaft. 

Ergebnisse, Oldboys-Cup: 1. DAF Rostock 49 (Saß u. Diehr je 11, A. Möller u. Hopp je 8, Kunkel 4, Meister 3, Zieske u. Krause je 2); 2. JCB Sternberg 47 (Ebensing 12, Ra. Baumann 10, H. Ernst 9, Schwinkendorf 7, Wojtazik 5, A. Mieser 3, Juknies 1, Bacher 0)

Lizenzklasse, Finale: 1. Haupt (Stralsund), 2. Mell, 3. M. Möller (bd. Güstrow), 4. Hefenbrock (Liebenthal); Kl. Finale: 1. Ro. Baumann, 2. M. Ernst (Stralsund), 3. L. Mieser (Teterow), 4. Lata (Parchim). 


 

Hefenbrock bester Deutscher bei Speedway-Klassiker in Tschechien

6.10.2008

 

Sieger des 60. Goldhelmrennens von Pardubice wurde der Däne Hans Andersen vor Leigh Adams (Australien) und Matej Ferjan (Ungarn). Im Kampf um die begehrte Speedway-Trophäe und das obligatorische Motorrad für den Sieger waren 36 Fahrer aus 14 Ländern angetreten. Als bester Deutscher schaffte Christian Hefenbrock (Liebenthal) den Sprung ins Viertelfinale. Der 23 jährige Speedwayprofi belegte im Endklassement den 17. Rang. Mathias Schultz (Schwerin) und Martin Smolinski (Olching) schieden in der Vorrunde aus.

 

„Nach meiner zweimonatigen Verletzungspause bin ich mit dem Abschneiden ganz zufrieden. Um in dem Klassefeld mithalten zu können, fehlte einfach noch die Fahrpraxis“, sah Hefenbrock für sich noch einen versöhnlichen Saisonabschluss: „Ein Laufsieg war immerhin dabei und es war ganz wichtig, sich bei diesem Klassiker noch einmal in aufsteigender Form präsentieren zu können. Hier sind immer die wichtigsten Leute der Szene, hier ist der Marktplatz für Gespräche für die neue Saison“.

Auch seinen Humor hatte Hefenbrock nach dem Ausscheiden im Halbfinale schnell wieder gefunden. „In Pardubice müssen die Finalisten immer kalt duschen, weil das Wasser nicht reicht. Das bekam ich im letzten Jahr als Fünfter auch zu spüren, in diesem Jahr bekam ich noch warmes Wasser“.

 

.10.2008

 

Der Däne Hans Andersen gewann gestern Nachmittag im böhmischen Pardubitz den 60. Goldhelm. Es war ein Start-Ziel-Sieg vor dem Australier Leigh Adams und Matej Ferjan (Ungarn). Das kleine Finale entschied der Kroate Jurica Pavlic vor dem Dänen Jesper Monberg und dem Polen Adrian Miedzinski für sich.

Der 27-jährige Däne holte nach zehn Jahren wieder einen Goldhelm in sein Land. Bereits 2004 (Dritter) und 2006 (Zweiter) hatte es der Grand-Prix-Fahrer, der vor dem Finale am Sonnabend auf Schalke Vierter der Weltmeisterschaft ist, aufs Podium geschafft. Auf dem Weg zum Goldhelm machte es ihm die Konkurrenz mit 36 Fahrern aus 14 Ländern nicht leicht. Bis zum Finale gelang ihm nur ein Sieg aus sechs Rennen. Dort war er dann aber auf die Minute fit und von seinen Kontrahenten nicht zu stoppen.


Als bester Deutscher kam Christian Hefenbrock (Liebenthal) bis ins Viertelfinale. Mathias Schultz (Schwerin) und Martin Smolinski (Olching) schieden in der Vorrunde aus.

Das Jubiläums-Goldhelm-Wochenende - an allen drei Tagen kamen insgesamt 28 000 Zuschauer, darunter tausende Deutsche, besonders aus Norddeutschland - hatte einen weiteren Höhepunkt: das Finale der U21-Junioren-WM. Dort siegte wie im Vorjahr Emil Saitfutdinow aus Russland vor dem Aus tralier Chris Holder.

Das dritte Rennen um das Goldene Band gewann am Freitag zum Auftakt der Jubiläums-Veranstaltung Martin Vaculik (Slowakei) vor Grzegorz Zengota (Polen) und Nikolai Klindt (Dänemark). Kevin Wölbert (Heidhof) schied im Semifinale als Vierter aus, Tobias Busch aus Stralsund bereits in den Vorläufen.

AC Landshut erlebt sein Waterloo

3. Oktober Hefenbrock enttäuscht nach Bundesliga-Finale

„Die Stimmung ist im Keller, wir sind alle tief enttäuscht“, zog Christian Hefenbrock, der Kapitän des AC Landshut nach dem Speedway-Bundesliga-Finale für seine Mannschaft ein erstes Resumee. Die Landshuter, die mit Titelambitionen zum Finale nach Berlin-Wolfslake angereist waren, belegten mit 28 Punkten, hinter Wolfslake (33), Diedenbergen (34) und Olching nur den vierten Platz.

 

Dabei hatte der AC-Landshut mit dem Polen Piotr Protasiewicz (14 Punkte) noch den fleißigsten Punktesammler in seinen Reihen. „Es lief bei mir einfach nicht, ich hatte keine Starts, einfach einen rabenschwarzen Tag. Meine zweimonatige Verletzungspause hat sich bei diesem Klassefeld doch enorm bemerkbar gemacht. Es kann nur wieder aufwärts gehen“, machte sich Hefenbrock kurz nach Rennende auch schon wieder auf den Weg ins 500 Kilometer entfernte Pardubice. Bereits morgen beginnt dort das traditionsreiche Goldhelmrennen mit den Qualifikationsläufen.

 

Resultate Speedway-Bundesliga-Finale Wolfslake (3.10.08)

1. MSC Olching 37 Punkte
5 Martin Smolinski 9
6 Matej Zagar 10
7 Frank Facher 7
8 Manuel Hauzinger 9
U21 19 Manfred Betz 2
U19 20 Christian Rinkenburger 0

2. MSC Diedenbergen 34Punkte
Thomas Stange 4
Piotr Swiderski 12
Ronny Weis 2
Tomasz Jedrzejak 12
U21 Denis Wienke 1
U19 René Deddens 3

3. ST Wolfslake 33 Punkte
Marcin Sekula 6
Matej Ferjan 7
Sebastian Ulamek 11
Pawel Hlib 7
U21 Robert Baumann 0
U19 Erik Pudel 2

4. AC Landshut 28 Punkte
Christian Hefenbrock 4
Piotr Protasiewicz 14
Adam Skornicki 6
Stefan Kurz 0
U21 Richard Speiser 3
U19 Marcel Helfer 1

Tag der Deutschen Speedway-Entscheidung

3.10.2008 - Bundesligafinale in Wolfslake

Martin Smolinski (Olching) und Christian Hefenbrock (Landshut) sind Schlüsselfahrer ihrer Clubs beim Bundesligafinale am Freitag Martin Smolinski (Olching) und Christian Hefenbrock (Landshut) sind Schlüsselfahrer ihrer Clubs beim Bundesligafinale am Freitag

WOLFSLAKE-  Zum ersten Mal in der 35-jährigen Geschichte der Speedway-Bundesliga findet das große Finale am Freitag, 3. Oktober im brandenburgischen Wolfslake statt. Die dort ansässigen Speedway-„Wölfe“ haben die Vorrunde der 1. Bundeslig gewonnen und sich damit erstmals das Austragungsrecht des Bundesliga-Finals gegen die Teams aus Olching, Landshut und Diedenbergen gesichert.

 

Vor den Toren Berlins auf dem Eichenring in Oberkrämer-Wolfslake wollen die Gastgeber dann auch gleich auf Anhieb den Titel gewinnen und dem amtierenden Meister MSC Olching abjagen.

Wie beim Sieg des letzten Vorrundenrennens in Wolfslake starten die Einheimischen in Bestbesetzung: Europameister Sebastian Ulamek (Polen), Ex-GP-Fahrer Matej Ferjan (Ungarn) und die Polen-stämmigen Pavel Hlib sowie Marcin Sekula werden durch die Juniorenfahrer Robert Baumann und Erik Pudel perfekt ergänzt. Selten waren die vier Finalteams so ausgeglichen besetzt und auch der deutsche Rekordmeister AC Landshut steht den Wolfslakern kaum nach: Erstmals startet Christian Hefenbrock nach seiner Verletzungspause wieder für den ACL, dazu Weltklassefahrer Piotr Protasiewicz (Polen) und als Junior Super-Nachwuchstalent Richard Speiser. Die zweite Ausländerposition war bei den Niederbayern zu Red.schluss noch offen.

 

Der MSC Olching wurde in den letzten beiden Jahren regelmäßig unterschätzt und hat doch beide Male die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewonnen: Der deutsche Wild Card Pilot für den GP von Deutschland, Martin Smolinski als Kapitän der Münchener wird durch den Slowenen Matej Zagar, den Österreicher Manuel Hauzinger und den starken eigenen Nachwuchsdrifter Frank Facher unterstützt.

 

Der hessische MSC Diedenbergen, bereits 10 Mal Deutscher Meister, bietet zumindest drei siegfähige Piloten auf: Neben Kapitän Thomas Stange die beiden polnischen Spitzenfahrer Piotr Swiderski und Tomasz Jedrzejak. Von der Papierform her sollte jede der vier Mannschaften gewinnen können und sicherlich werden am Schluss nur wenige Punkte Unterschied über den Speedway-Bundesliga-Titel 2008 entscheiden.

Das Training und die Schülerrennen beginnen am Nationalfeiertag um 11.00 Uhr, das Startband zu den 28 entscheidenden Bundesliga-Finalrennen schnellt um 14 Uhr hoch.

 

23.9.2008 Motorsport Aktuell

Christian Hefenbrock feiert bärenstarkes Comeback

20.9.2008 - Mann des Tages bei Italienischer Nacht in Landshut

Am gestrigen Samstag Abend fand im Speedwaystadion Landshut-Ellermühle die fünfte Auflage der „Italienischen Nacht“ statt. Bereits zum vierten Mal konnte am Ende dabei der AC Landshut den Siegerpokal stemmen. Trotz ungemütlichem und kaltem

Motorsportwetter fanden 1100 Zuschauer den Weg in die Ellermühle und sie wurden für ihr Kommen mit dem Tagessieg des Deutschen Rekordmeisters belohnt. Das Team von Coach Georg Hack sen. hatte am Ende mit 56 Punkten die Nase vorn und feierte so auf dem obersten Stockerl. Dem MC Lonigo um Armando Castagna blieb mit 40 Zählern beim Feiern dabei nur die Nebenrolle. Überragender Mann des Tages: der Widergenesene Christian Hefenbrock, der mit 14 Punkten ein starkes Comeback feierte und so den Weg zum Tagessieg für die Niederbayern ebnete. Auch Coach Georg Hack sen. war nach dem Rennen sehr angetan von der Leistung seiner Mannschaft. „Die Jungs sind heute super unterwegs gewesen. Vor allem für Christian Hefenbrock war es wichtig nach dreimonatiger Pause wieder auf die Bahn zurückzukehren. Neben dem Sieg war es auch eine ideale Vorbereitung auf das Bundesligafinale am 3.Oktober,“ so ein zufriedener Übungsleiter nach dem Rennen.
Lange Zeit konnte das Team von Armando „Nationale“ Castagna das Match ausgeglichen gestalten, doch ab Mitte des Rennen zogen „Hefe“ & Co. auf und davon.
Vor den letzten beiden Finalläufen hatten die Dreihelmstädter bereits mit 48 Punkte den Tagessieg in der Tasche, während die Cracks „vom Stiefel“ nur 36 aufweisen konnten. Dennoch legten sich die Landshuter noch einmal mächtig ins Zeug und beendeten mit einem Doppelsieg von Hefenbrock und Hans-Jörg Müller den erfolgreichen Abend.  
Im direkten Anschluss an den Vergleichskampf hatten die Verantwortlichen des ACL für die Zuschauer noch ein Zuckerl parat. Die acht punktbesten Fahrer sollten sich in zwei Halbfinalläufen duellieren und so das Teilnehmerfeld für einen Finallauf ermitteln. Auch in diesem separaten Showdown hatte Christian Hefenbrock die Nase vorn und verwies Richard Speiser, Frank Facher und Armando Castagna auf die weiteren Plätze.
Für das alles entscheidende Bundesligafinale am 3.Oktober in Berlin-Wolfslake sind die Mannen des Deutschen Rekordmeisters also Bestens gerüstet. Dennoch wird Topfavorit Wolfslake auf der heimischen Bahn ebenso wenig, wie der MSC Olching und der MSC Diedenbergen klein beigeben.

AC Landshut 56
Christian Hefenbrock 14 (3,3,3,2,3)
Sirg Schützbach 4 (1,0,2,1)
Richard Speiser 7 (2,3,1,0,1)
Manfred Betz 6 (1,2,2,1)
Herbert Rudolph 5 (2,1,1,1)
Hans-Jörg Müller 12 (2,2,3,3,2)
Frank Facher 8 (1,1,3,1,2)

Moto Club Lonigo/Italien 40
Alessandro Milanese 3 (2,1,0,R)
Andrea Baroni 3 (0,0,1,2)
Armando Castagna 12 (3,3,R,3,3)
Mattia Cavicchioli 4 (0,0,2,2,0)
Mattia Carpanese 12 (3,2,3,3,1)
Simone Tadiello 6 (3,1,0,2,0)
Alessandro Novello 0 (0,0,0,0)

Finallauf “Mann des Tages”
1.Christian Hefenbrock
2. Richard Speiser
3. Frank Facher
4. Armando Castagna

 

Hefe kommt zurück

12.9.2008 Motorsport Aktuell

Rücktritt war kein Thema

2.9.2008 - Kolumne in Motorsport Aktuell

Zwangspause für Hefenbrock

7.8.2008 Motorsport Aktuell

Rallye durch Schweden

8.7.2008 Kolumne in Motorsport Akutell

Hefe gestürzt - fast verbrannt

9.6.2008 Motorsport Aktuell

Erst England, jetzt Polen

31.3.2008 Motorsport Aktuell

Vier Clubs reif für den Titel

6.3.2008 Motorsport Aktuell

BL Diedenbergen

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