Diedenbergen zu Gast in Bayern

27.7.2010 - Pressemitteilung MSC Diedenbergen

Wieder einmal spielt der AC Landshut Schicksal für die Hessen, wenn Diese am Samstag den 31.07 Abends um 20 Uhr zu Ihrem 3ten Bundesligalauf in Niederbayern antreten. Bereits letztes Jahr waren die Dreihelmstädter das Zünglein an der Waage und verwehrten dem MSC mit Ihrem Sieg in Diedenbergen den erhofften Einzug ins Bundesligafinale, nur um später sich selber die Krone im deutschen Speedway Mannschaftssport aufzusetzen. Und auch dieses Jahr gibt es für die Raketen aus dem Vordertaunus keine Alternative zum Sieg gegen den Erzfeind aus Bayern. Denn nur ein Sieg hält die Tür zum Finale noch weit offen, nachdem man zum Bundesligaauftakt die schmerzliche Niederlage gegen den MC Güstrow auf heimischer Bahn eingefahren hatte. Auch der Auswärtssieg in Stralsund ist in dem Zusammenhang nicht mehr als Kosmetik gewesen. Das weiß auch Teammanager Jürgen Ax, der in dem Zusammenhang auf eine hochmotivierte Truppe zählt. „ Jeder von unseren Fahrern weiß das etwas gut zu machen gilt, wir wollen Revanche für das verpatzte Rennen letztes Jahr. Natürlich lassen sich die Landshuter auf ihrer Hausbahn nur sehr schwer besiegen. Aber nichts ist unmöglich. Wir werden sehr konzentriert und aggressiv in das Rennen gehen“, so Ax dem der internationale Speedwaykalender mal wieder ein Schnippchen bei der Mannschaftsplanung gespielt hat. Ausgerechnet an diesem Samstag stehen mit dem Finale des Speedway World Cup und dem Finale der U-19 Europameisterschaft zwei hochkarätige internationale Wettbewerbe an, bei denen auch Fahrer des MSC für ihre Föderation an den Start gehen müssen. Mit Patrick Hougaard (SWC für Dänemark) und Patryk Dudek sowie Maciej Janowski (U-19 EM für Polen) fallen Ihm sämtliche etatmäßigen Juniorenausländer auf der B Position weg. Was eigentlich ein Zeichen für die Stärke des Diedenbergener Kaders ist, wird hier zum Nachteil. „ Wir mussten natürlich frühzeitig nach einer Alternative Ausschau halten, wollten uns nicht auf ein Ausscheiden der ein- oder anderen Mannschaft verlassen. Das stellte sich aber als gar nicht so einfach heraus, außer Dänemark und Polen sind ja noch viele andere Nationen international unterwegs. Zudem sollte der Ersatz ja ein gewisses Potenzial haben.“

Tag der Wahrheit

2. Juli 2010 2. Juli 2010

Christian Hefenbrock (in Lonigo, Startzeit 11.00 Uhr), Kevin Wölbert und Martin Smolinski (beide in Togliatti, Startzeit 14.00 Uhr MESZ) haben die einmalige Chance, sich für den Speedway-GP-Challenge 2010 am 21. August in Vojens zu qualifizieren, die letzte Stufe zum Grand Prix. Letztes Jahr war Martin Smolinski als einziger Deutscher im GP-Challenge in Coventry als Achter gescheitert.

Doch bis zum GP-Challenge nach Vojens zu kommen, grenzt für das deutsche Drift- Triumvirat an eine „Mission impossible“: Aus dem deutsch-freien Race-off in Ostrow/PL qualifizieren sich die sechs Erstplatzierten, aus Lonigo und Togliatti aber jeweils nur fünf.

Mit Fredrik Lindgren, Chris Harris (Lonigo), Magnus Zetterström und Tai Woffinden (Ostrow) sind sogar vier aktuelle Grand-Prix-Fahrer dabei, mit z.B. Sebastian Ulamek, Matej Ferjan, Lukas Dryml, Niels Kristian Iversen, Antonio Lindbäck oder Lee Richardson zahlreiche ehemalige.

Dabei hatte Hefenbrock Losglück: Er startet auf seiner Lieblingsbahn in Lonigo; Smolinski und Wölbert müssen nach Togliatti an die Wolga reisen.

“Hefe“ hält sich mit seinen Erfolgsaussichten zurück: „Eine Prognose möchte ich nicht abgeben. Die Tagesform wird wohl entscheidend sein, bei einem hochkarätigen Fahrerfeld, das mit Gregorz Zengota, den Dryml-Brüdern, Niels Kristian Iversen und Leon Madsen, Fredrik Lindgren, Simon Stead und Chris Bomber Harris noch ganz besondere Farbtupfer dabei hat.“

Im Unterschied zu Hefenbrock hatten Smolinski und Wölbert noch Logistik- und Anreiseprobleme ins mehr als 3000 Kilometer entfernte Togliatti. Smolinski hat ein Motorrad ohne Motor in Togliatti gemietet und wollte per Flugzeug mit eigenem Motor und eigener Kupplung an die Wolga reisen. Da der Deutsche Meister aber noch heute (Donnerstag) abend in der „Allsvenskan“ in Schweden startet, war bis zuletzt unklar, wie die Anreise von Schweden, ggf. über Frankfurt, für den Bayern zum Flughafen nach Samara zu bewältigen ist.

Laut „Radio Fahrerlager“ könnten zu Rennbeginn in Togliatti auch ausländische qualifizierte Fahrer nicht am Start sein.

Kevin Wölbert wollte nach seinem Gastauftritt am Mittwochabend für Holsted in Dänemark nach Togliatti fahren.

Speedway-GP Race off II Lonigo(I) 03.07.2010
 
1     Guglielmo Franchetti  I       
2     Zengota Grzegorz     PL       
3     Mattia Carpanese     I       
4     Leon Madsen          DK       
5     Lukas Dryml           CZ       
6     Cory Gathercole     AUS       
7     Jurica Pavlic            HR       
8     Niels Kristian Iversen DK       
9     Andrey Kudryashov   RUS       
10     Simon Stead          GB       
11     Ales Dryml            CZ       
12     Frederik Lindgren  S       
13     Chris Harris           GB       
14     Christian Hefenbrock D      
15     Davi Ruud             S       
16     Tomasz Jedrzejak  PL       
Reserve 17   Martin Vaculik SK       
Reserve 18   Edward Kennett  GB     

Zurück in England /WM-Start in Italien

18. Juni 2010

Mit seinem Weiterkommen in der Speedway-WM-Qualifikation in Terenzano (Italien) am letzten Wochenende machte der Deutsche Vizemeister Christian Hefenbrock (Liebenthal) auch international wieder auf sich aufmerksam. Der Speedway-Profi und Kapitän des deutschen Bundesligisten MSC Diedenbergen startet heute Abend (Freitag 18. Juni) erstmals für die Somerset Rebels, dem derzeitigen Tabellenfünften der englischen Premier League. Zu Beginn der Saison stand Hefenbrock in der Eliteleague bei den Coventry Bees unter Vertrag, war im ersten Rennen der Saison aber so schwer gestürzt, dass er vier Wochen außer Gefecht war und Coventry ihn kurzerhand durch einen anderen Fahrer ersetzte. „Am Montag hat der Teammanager bei mir angefragt, ob ich für Somerset fahren möchte. Nach Gesprächen mit dem Somerset-erfahrenen Matthias Kröger und nachdem der seit Jahren in England lebende Robert Kessler seine Unterstützung als Mechaniker und Betreuer zusagte, habe ich einen bis zum Ende der Saison laufenden Vertrag bei den Rebels unterschrieben. Die Premier Liga wird bei den Fans immer beliebter, weil es spannende Rennen zu sehen gibt und hier auch noch richtiges Paarfahren praktiziert wird, das reizt mich besonders“, ist Hefenbrock froh, wieder richtig ins Rollen zu kommen. Nach dem Heimkampf der Somerset Rebels gegen Berwick geht es am Sonntag bereits bei den Rye House Rockets weiter, ehe für Hefenbrock eine kurze Verschnaufpause ansteht. Am Donnerstag startet er dann beim Heimrennen seines schwedischen Ligaklubs Masarna Avesta in der Allsvenskan Liga gegen Solkatterna Karlstad und muss bereits am nächsten Tag auf der britischen Insel wieder in Somerset beim Heimkampf gegen Birmingham ans Startband rollen. 

Gute Nachrichten gab es zudem von der FIM. In der nächsten WM-Runde erhielt Hefenbrock sein "Traumlos". Er startet am 3. Juli in Lonigo (Italien), die beiden anderen WM-Ausscheidungen finden am selben Tag in Togliatti (Russland) und Ostrow (Polen) statt

WM: Sicher weiter

12. Juni - Speedway WM Terenzano

 

-Terenzano - Der Deutsche Vizemeister Christian Hefenbrock (Liebenthal) schaffte in Terenzano/Italien sicher die nächste Runde der Speedway-WM Qualifikation für 2011.
Nach fünf Rennläufen stand mit dem Engländer Simon Stead der Sieger mit 12 Punkten fest. Dahinter lag mit nur einem Zähler weniger punktgleich Christian Hefenbrock zusammen mit dem Deutschen Meister Martin Smolinski und den beiden Australiern Rory Schlein und Cory Gathercole, sodass ein Stechen notwendig wurde. "Das Los brachte mir leider den schlechtesten Startplatz ein, sodass ich im Stechen leider das Nachsehen hatte, aber letztlich war das Weiterkommen hier in erster Linie wichtig", war Hefenbrock mit seiner Leistung und dem sicheren Platz fünf bei neun vergebenen Qualifikationsplätzen zufrieden. Jetzt hofft er auf  Losglück bei der Entscheidung, wo er in der nächsten WM-Runde (am 4. Juli) antreten muss. "Ich würde gerne wieder nach Italien fahren", hofft der Brandenburger nicht die weite Reise in das 1000 Kilometer südöstlich von Moskau gelegene Togliatti antreten zu müssen. Da wäre ihm selbst die von ihm "nicht so geliebte" Rennstrecke von Ostrow/Polen noch lieber, dem dritten Austragungswort der WM-Race Offs.

 

 

Ergebnisse:
1. Simon Stead (Großbritannien) - 12 (2,3,1,3,3)
2. Martin Smolinski (Deutschland) - 11 +3 (2,3,2,2,2)
3. Rory Schlein (Australien) - 11+ 2 (3,1,3,3,1)
4. Gathercole Cory (Australien) - 11 +1 (3,0,3,2,3)
5. Christian Hefenbrock (Deutschland) - 11+ 0 (3,2,1,2,3)
6. Lee Richardson (Großbritannien) - 10 (3,3,2,0,2)
7. Gregory Zengota (Polen) - 10 (1,2,3,3,1)
8. Guglielmo Franchetti (Italien) - 9 (1,0,2,3,3)
9. Vaculík Martin (Slowakei) - 8 (2,3,3,0, ns)
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Ausgeschieden:

10. Emiliano Sanchez (Argentinien) - 8 (2,2,1,1,2)
11. Gregnanin Marco (Italien) - 6 (1,2,2,1,0)
12. Covatti Nicolas (Argentinien) - 5 (0,1,0,2,2)
13. Theo di Palma (Frankreich) - 3 (1,1,0,1,0)
14. Cavicchioli Mattia (Italien) - 3 (0,1,1,1, -)
15. Lucas Allende (Argentinien) - 1 (0,0,0,0,1)
16. Jonathan Seren (Italien) - 1 (0.1)
17. Andrea Baroni (Italien) - 0 (0.0)
18. Manuel Hauzinger (Österreich) - 0 (0, ,-,-,-)

Leisere Auspuffe, laute Kritik

31. März 2010 Frankfurter Rundschau schreibt:

Enttäuschende Deutsche verpassen den Sprung ins Halbfinale – Diskussion um Regeländerungen

Die II. Qualifikationsrunde um die Europameisterschaft im Speedway in Diedenbergen wurde zu einem Desaster – zumindest aus der Sicht der heimischen Fahrer.

 

Diedenbergen. Ernüchterung machte sich nach dem Rennen breit. Mit reichlich Vorschuss-Lorbeeren waren die deutschen Fahrer gestartet, wurden sogar als Topfavoriten auf den Tagessieg gehandelt. Eine Qualifikation für das Halbfinale schien nur noch reine Formsache zu sein

 

Hefenbrock droht

 

Doch es kam alles anders: Diedenbergens Christian Hefenbrock und die anderen deutschen Starter enttäuschten auf der ganzen Linie und sorgten sowohl bei den Veranstaltern als auch bei den etwa 500 Zuschauern für lange Gesichter. Sportlich lief es überhaupt nicht gut, hinzu kam ein großes Handicap, das aber alle Fahrer traf. Die neue Regel mit leiseren Auspuffen, wodurch der Motor aber schneller erhitzt wird und in den Kurven deutlich weniger beschleunigt werden kann, sorgte für reichlich Unbehagen bei den Fahrern. Allen voran bei Christian Hefenbrock, der sogar meinte, dass diese Regeländerung «gefährlich für die Fahrer» sei. Der Diedenbergener reagierte mit Unverständnis, denn die Leistungen der Fahrer würden dadurch verfälscht. Fraglich sei auch, dass die Regeländerung nur in Deutschland durchgeführt wurde, in den großen Speedway-Nationen wäre sie schon wieder gekippt oder gar nicht erst angenommen worden. «Das Rennen wird zur Lotterie», haderte Hefenbrock weiter. Der Diedenbergener kündigte sogar Konsequenzen für die Bundesliga an. Er hoffe, dass die neue Regel mit den Auspuffen schnell wieder «gekippt» werde, ansonsten ziehe er sogar in Betracht, seine Teilnahme beim kommenden Bundesligarennen in Landshut zurückzuziehen.

Sein Teammanager Jürgen Ax konnte diese Aussage gar nicht nachvollziehen: «Dann nehme ich einen zweiten Ausländer und lasse ihn draußen. Erpressen lasse ich mich nicht.» Ax war bedient, denn alle deutschen Fahrer verpassten die Qualifikation für das Halbfinale im russischen Balakovo. «Die deutschen Fahrer sind einfach zu verwöhnt», fand Diedenbergens Teammanager deutliche Worte und ließ seiner Enttäuschung freien Lauf.

Fakt war gestern bei der II. Qualifikationsrunde im Rhein-Main-Stadion in Diedenbergen aber auch, dass alle Teilnehmer die gleichen Bedingungen hatten. An der Bahn lag es trotz des sehr wechselhaften Wetters nicht, sonst wäre der Pole Michal Szezepaniak sicherlich in 84,7 Sekunden keinen neuen Streckenrekord gefahren. Zum Sieg reichte es für Szezepaniak aber nicht ganz. Im Stechen um den Tagessieg musste er sich dem Ungarn Matej Ferjan geschlagen geben. Beide hatten am Ende 14 Punkte auf ihrem Konto. Rang drei belegte der Tscheche Flip Sitera, der auf 13 Punkte kam. Vor allem dieses Trio gefiel in Diedenbergen mit starken und spannenden Rennen. Ansonsten sorgte vor allem das kollektive Versagen der Deutschen für mangelnde Qualität. Der ehemalige Diedenbergener Tobias Kroner hatte aber auch Pech. Zwei Mal schied er in Führung liegend noch aus, zudem hatte er mit einem Motorproblem zu kämpfen und wurde am Ende Zehnter. Hefenbrock wurde dagegen ein Mal disqualifiziert und fiel mit einem Motorschaden aus. Die fünf Punkte aus drei Läufen waren einfach zu wenig und bedeuteten am Ende Rang elf.

 

Prämie ist Spritgeld

 

Da hätte sich Jürgen Ax bei dem ein oder anderen Deutschen schon lieber die Einstellung eines Lenar Nigmatzyanov gewünscht. Aus dem «tiefsten Russland» (Ax) sei der Fahrer ganz alleine in seinem Privatwagen nach Diedenbergen gekommen und hätte erst gestern Morgen seine Maschine zusammengebaut. In seinem ersten offiziellen Rennen biss sich der Russe durch und kam auf stolze zehn Punkte, die ihm nicht nur Platz sechs, sondern auch die Teilnahme am Europameisterschafts-Halbfinale bescherten. Ein Platz unter den ersten Acht war für Lenar Nigmatzyanov aber auch fast schon Pflicht, denn er hatte nach der weiten Anfahrt kein Benzingeld mehr für die Rückfahrt. Seine Prämie setzte er auch gleich in Treibstoff um, um heil wieder nach Hause zu kommen. «Wenn er einen deutschen Pass hätte, hätte ich ihn sofort dabehalten», scherzte Jürgen Ax.

Aus der Traum

31. Mai 2010 Frankfurter Rundschau schreibt:

Sein Bänderriss im Sprunggelenk ist keine zwei Monate her. Trotzdem war Christian Hefenbrock in der Rhein-Main-Arena in Diedenbergen gestern Manns genug, sich dem Konkurrenzdruck bei der Qualifikation zur Speedway-Europameisterschaft zu stellen. Hefenbrock, der mit 25 Jahren als Sportler eigentlich in der Blüte seiner Jahre stehen sollte, gilt im äußerst harten Speedwaygeschäft als Routinier. Obwohl er eher zu den umsichtigen Fahrern in seinem Metier gehört, hat aber auch er schon haufenweise Verletzungen wegstecken müssen.


Der Top-Fahrer der Rockets vom MSC Diedenbergen, die schon elfmal die deutsche Meisterschaft gewonnen haben, hat aber noch ein anderes Problem: Seit einer Woche ist er kein Nationalfahrer mehr. Bundestrainer Rene Schäfer hat Hefenbrock nach fünf Jahren aussortiert. Der viermalige deutsche Einzelmeister aus Wittstock in Brandenburg, der seit zwei Jahren für die Hofheimer die Gesundheit riskiert, aber trotzdem ein Typ ist, der nicht jedes Risiko mitgeht, sagt, von diversen Fans im Fahrerlager beäugt, einen Satz, der vor allen Dingen seine Erkenntnis über die Szene reflektiert: "Speedway hat viel mit Politik zu tun."

 

Und so mag es das für ihn unverständliche Mikrogemauschel des Nationaltrainers gewesen sein, das ihn ausgekontert hat und bei der Europameisterschaftsqualifikation mit lediglich fünf Punkten sang- und klanglos ausscheiden ließ. Das regnerische Wetter hat bestimmt eine Rolle gespielt, und es mögen persönliche Empfindlichkeiten gegen die Herrschaften im Zweireiher vom internationalen Speedwayverband hinzugekommen sein, die aus ökologischen Gründen dieses Auspuffsystem eingeführt haben, das laut Hefenbrock für alle Fahrer ein großes Problem darstellt: "Ich weiß nicht, wie viel ich riskiere. Dieses Material ist schwer kontrollierbar. Das Motorrad macht, was es will."

 

Deutlich erhöhte Sturzgefahr


Den Schlipsträgern sei absolut nicht bewusst, dass zwei Dezibel weniger Lärm ein Vielfaches an Sturzgefahr mit sich brächten. "Da mache ich mir Sorgen um mich. Wenn ich am Start stehe, darf ich aber nicht nachdenken." Doch Hefenbrock, dem in dieser Saison noch die Rennpraxis fehlt, ist einer, der kämpfen kann. Intellektueller als das Gros auf der Strecke, reflektiert er über abgesagte Rennen und über eine Art Protestbewegung innerhalb des Fahrerlagers, die sich aber nicht per se gegen Umweltschutz wende, sondern vielmehr gegen die Gnadenlosigkeit, mit der eine gute Idee gegen das Wohl der Aktiven in den Sand gesetzt werde: "Dieses neue Auspuffsystem ist unausgereift. Auf uns Fahrer wird dabei nicht geachtet."

Christian Hefenbrock, der als Speedwayprofi ein Gewerbe angemeldet hat und nur aufgrund seines quasi kometenhaften Aufstiegs vor mehr als zehn Jahren von einer beruflichen Entwicklung abgesehen hat, sieht nach seinem Ausscheiden bei der EM-Qualifikation nur noch ein Ziel: Das ist das Finale um die deutsche Meisterschaft mit dem MSC Diedenbergen: "Da habe ich ein gutes Gefühl."



Hefenbrock mit Wut im Bauch

28. Mai 2010 - Frankfurter Neue Presse:

Auch in diesem Jahr ist es den Diedenbergenern gelungen, ein internationales Rennen ins Rhein-Main-Stadion zu holen. Ab 14 Uhr kämpfen 16 Fahrer aus zwölf Nationen um die acht Startplätze für das Halbfinale um die Europameisterschaft. Los geht’s ab 9.30 Uhr mit dem Training der Profis. «Ich bin froh, dass wir uns wieder international präsentieren können», sagt Teammanager Jürgen Ax.

 

Kroner im Vorteil

 

Das Fahrerfeld wird angeführt von dem Kapitän des MSC Diedenbergen, Christian Hefenbrock, der die Bahn in Diedenbergen bestens kennt. Genau wie Tobias Kroner, der einst auch für Diedenbergen fuhr, derzeit aber beim MSC Brokstedt gemeldet ist. Beide zählt der Teammanager der Gastgeber, Jürgen Ax zu den Favoriten. Auch die Fahrer aus Polen, Frankreich und Tschechien seien hoch einzuschätzen. Zu beachten ist der Holländer Henk Bos, der aber als Langbahn-Spezialist gilt.

 

 

Motivation ist da

 

Für Christian Hefenbrock ist die Qualifikation für das Halbfinale um den europäischen Titel Pflicht. Der Diedenbergener Kapitän geht auch mit einer gehörigen Portion Wut in dieses Rennen. Er wurde Anfang der Woche aus dem Nationalkader gestrichen, der dann prompt die Qualifikation für die WM gegen Tschechien verlor. «Er möchte sicher zeigen, dass es ein Fehler war», glaubt Jürgen Ax an einen sehr motivierten Christian Hefenbrock. Zudem war der Diedenbergener im vergangenen Jahr in der Qualifikation zur Speedway-WM verhindert und hat etwas gutzumachen. Nun möchte er vor heimischem Publikum in der Rhein-Main-Arena auftrumpfen. Jürgen Ax traut seinem Schützling ein starkes Rennen zu und zählt Hefenbrock zu den Favoriten. Aber auch der ehemalige Diedenbergener Tobias Kroner kann sich gute Chancen auf ein Weiterkommen ausrechnen.

 

 

Ziel: 1000 Zuschauer

 

«Es wird ein ganz interessantes Rennen», fiebert Jürgen Ax schon dem ersten Startschuss entgegen. Der Diedenbergener Teammanager hofft auf etwa 1000 Zuschauer, gutes Wetter und ähnlich spannende Rennen wie im Vorjahr.

 

Erwachsene zahlen 13 Euro Eintritt, ermäßigt 11 Euro. Jugendliche (bis 14 Jahre frei) zahlen 5 Euro. Einen Sitzplatz an Start und Ziel gibt’s für 16 Euro. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Das Fahrerfeld: 1. Lenar Nigmatzyanov (Russland), 2. Filip Sitera (Tschechei), 3. Mattia Carpanese (Italien), 4. Adrian Gomolski (Polen), 5. Dino Kovacic (Kroatien), 6. Jan Halabrin (Slowakei), 7. Simon Nielsen (Dänemark), 8. Johannes Fiala (Österreich), 9. Christian Hefenbrock (Deutschland), 10. David Bellego (Frankreich), 11. Henk Bos (Niederlande), 12. Laszlo Szatmari (Ungarn), 13. Michal Szczepaniak (Polen), 14. Xavier Muratet (Frankreich), 15. Matej Ferjan (Ungarn), 16. Tobias Kroner (Deutschland, 17. Erik Pudel (Deutschland), 18. Mathias Bartz (Deutschland). 

Bewährungsprobe für Hefenbrock

30. Mai - EM Diedenbergen

In Diedenbergen wollen am Sonntag unter 16 Fahrern aus 12 Nationen auch Christian Hefenbrock und Tobias Kroner ins EM-Halbfinale kommen.

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P 6 in Güstrow

23. Mai 2010 -rostock-sport.de schreibt:

Nach dem Abbruch des Teterower Bergringrennen, der 42-jährige Engländer Vincent Kinchen erlag im Güstrower Krankenhaus den Verletzung nach einem tragischen Rennunfall im sechsten Lauf am Pfingssonntag lag ein Schatten über dem traditionellen Güstrower Speedwayrennen. Das Rennen wurde in Teterower sofort nach der Kenntnisnahme des Todes abgebrochen. Der MC Güstrow entschied sich dennoch zur Durchführung seines Flutlichtrennens. In einer bewegenden Schweigeminute vor dem Rennen bekundeten die 6.500 Zuschauer ihre Anteilnahme. Auf das ansonsten übliche große Spektakel mit Laolawellen und Feuerwerk wurde in Güstrow an diesem Abend verzichtet. Die spannenden 20 Rennen um den Pfingstpokal mit zahlreichen Überholmanövern endeten mit dem Erfolg des Tschechen Lukas Dryml (14 Laufpunkte) vor Patrick Hougard (13) aus Dänemark, der an diesem Tag seinen 21. Geburtstag beging. Den dritten Platz sicherte sich der Vorjahressieger Adrian Gomolski (12+3) aus Polen mit einem Sieg im Stechen gegen den punktgleichen Oliver Allen (12+2) aus Australien. Wie am Vortag in Teterow wurde der Australier einmal wegen des Durchfahren des Innenringes mit beiden Rädern disqualifiziert und verpaßte als Tagesfünfter einen Platz auf dem Siegerpodest. Der Liebenthaler Christian Hefenbrock belegte den sechsten Rang. Die Tageshöchstgeschwindigkeit fuhr Proctor im 13. Lauf des Tages mit 72,364 km/h. Im Sonderlauf der vier Punkbester um den Fritz-Suhrbier-Pokal war Gomolski der Schnellste vor Hougard und Allen. Lukas Dryml hatte nach einer Rangelei in der Startkurve das Pech, seine Fußraste zu verlieren.

Ergebnisse:

Pfingstpokal: 1. L. Dryml (CZ) 14, 2. Hougard (DK) 13, 3. Gomolski (PL) 12+3, 4. Allen (GB) 12+2, 5. Proctor (AUS) 11, 6. Hefenbrock (Liebenthal) 9, 7. Jablonski (PL) 9, 8. Haupt (Stralsund) 8, 9. Pudel (Wolfslake) 7, 10. Barker (GB) 6, 11. Busch (Stralsund) 5, 12. Östergard (DK) 4, 13. Karavackis (LET) 4, 14. Pulczynski (PL) 3, 15. Paura (LET) 1, 16. Mell (Güstrow) 1

Sonderlauf „Fritz-Suhrbier-Pokal: 1. Gomolski, 2. Hougard, 3. Allen, 4. L. Dryml

Hefenbrock bester Deutscher

22. Mai 2010 - Dritter in Teterow

Auch Superfan Hanna war zufrieden Auch Superfan Hanna war zufrieden

7500 Zuschauer sahen am Samstagabend, zeitgleich mit dem Speedway-Grand-Prix in Prag, in der Arena am Kellerholz, die jetzt „Bergring-Arena“ heisst, ein spannendes Rennen bis zum letzten Lauf. Es wurde im GP-System gefahren, aber in den Semifinals starteten fünf unf im Finale sechs Fahrer.

Sebastian Ulamek ging mit 14 Punkten in die Semifinals, gewann auch den ersten Zwischenlauf vor Matej Ferjan und Krysztof Jablonski. Christian Hefenbrock als bester Deutscher kam bei einem Heatsieg auf nur 8 Vorlaufpunkte; der Liebenthaler, der am Pfingstmontag nicht für Deutschland starten wird, gewann aber spektakulär das zweite Halbfinale vor Patrick Hougaard und Kjasts Puodzuks.

Im Endlauf setzte sich dann überraschend Hougaard gegen Ulamek durch und „Hefe“ landete als einziger Deutscher im Finale noch auf dem Podium.

Erik Pudel gewann seinen ersten Lauf und hatte einen Sturz; Matthias Kröger (ebenfalls einmal gestürzt) und Stephan Katt enttäuschten.

Resultate Speedway Teterow „Goldener Auerhahn“ – 22. Mai 2010:

Finale:

1. Patrick Hougard (DK), 12 Qualifikationspunkte
2. Sebastian Ulamek (PL) 14
3. Christian Hefenbrock (D), 8
4. Matej Ferjan (H), 8
5. Kjasts Puodzuks (LV), 9
6. Krysztof Jablonski (PL), 8
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7. Ben Barker (GB), 10
8. Adrian Gomolski (PL), 8
9. Oliver Allen (GB), 11
10. Ty Proctor (AUS), 11
11. Leonids Paura (LV), 6
12. Lukas Dryml (CZ), 6
13. Stephan Katt (D), 4
14. Erik Pudel (D), 3
15. Jevgenijs Karavackis (LV), 1
16. Matthias Kröger (D), 0

Deutschland ohne Hefe in Team-WM

21. Mai 2010 - Teamchef Schäfer verzichtet auf Deutschen Vizemeister

Am kommenden Montag (24. Mai) will die Deutsche Speedwaynationalmannschaft in Abensberg sich für die Endrunde der Speedway-Team-WM qualifizieren. Um die Endrunde der besten acht Mannschaften der Welt zu erreichen, muss das Team einen Sieg gegen Tschechien, Norwegen und Lettland einfahren.
 
Nicht mit von der Partie wird der Deutsche Vizemeister Christian Hefenbrock (Liebenthal/MSC Diedenbergen) sein, der zunächst von Teamchef René Schäfer zusammen mit Martin Smolinski, Tobias Kroner, Kevin Wölbert, Christian Hefenbrock und Frank Facher nominiert hatte. Zudem hatte Schäfer Max Dilger, Roberto Haupt und Thomas Stange als Standby-Fahrer zum Training am Sonntag eingeladen.
 
"Am gestrigen Donnerstag hat Schäfer bei mir angerufen und mir mitgeteilt, ich müsste mich im Training am Sonntag für das Stamm-Team empfehlen. Dafür sollte ich auf einen Start beim Pfingstpokalrennen in Güstrow verzichten, ansonsten sollte ich als Reservefahrer eingesetzt werden, für den Fall, dass ein anderer Fahrer ausfällt" spricht Hefenbrock von einer unerwarteten Kehrtwende des Teamchefs. "Am Pfingstwochenende sind in Ostdeutschland mit den Rennklassikern in Teterow und Güstrow die Highlights des Jahres, da wollen mich auch meine Sponsoren sehen, die mir den Sport erst möglich machen. Deshalb habe ich einen Startvertrag abgeschlossen, zumal von einer Anwesenheitspflicht am Sonntag in Abensberg ist vorher nie die Rede gewesen. Es ist immer etwas Besonderes für Deutschland an den Start zu gehen, aber ich kann nicht am Sonntag in Abensberg sein, und ich werde auch nicht 2 000 Kilometer zurücklegen um darauf zu hoffen, dass ein Kollege einen Schnupfen bekommt, und deshalb passen muss", erklärt Hefe, warum er letztlich auf einen Start zu "Schäfers Konditionen" verzichtet. Zudem seien auch Wölbert, Kroner und Facher, die Startverpflichtungen in Polen haben, gesetzt. "Wenn Schäfer andere Fahrer dem Deutschen Vizemeister vorzieht, dann ist es seine Entscheidung, die ich akzeptieren muss. Ich hoffe für das deutsche Team, dass es nicht die falsche Entscheidung war."
 
Hefenbrock will nun die beiden Pfingstrennen nutzen, um sich auf dass EM-Qualifikationsrennen vorzubereiten, das am Sonntag, 30. Mai, in Diedenbergen ausgetragen wird.

Europameisterschaft zu Gast in Diedenbergen

20. Mai 2010 - Pressemitteilung MSC Diedenbergen

Vor heimischem Publikum wollen die deutschen Speedway-Cracks den Einzug in die nächste Runde der Team-Weltmeisterschaft perfekt machen. Am Pfingstmontag um 14 Uhr hebt sich im Abensberger Speedwaystadion zum ersten Mal das Startband, 24 weitere Läufe werden folgen. Am Ende soll sich die deutsche Nationalmannschaft - wenn es nach Teamkapitän Martin Smolinski (25) geht - gegen Tschechien, Lettland und Norwegen durchgesetzt haben und damit ins Halbfinale beim „Speedway World Cup“ einziehen. Einfach wird das allerdings nicht, das wissen Smolinski, seine Teamkollegen und Team-Manager Rene Schäfer.
Um in die nächste Runde einzuziehen, müssen die Deutschen das Rennen gewinnen. Schäfer favorisiert die Mannschaft aus Tschechien um das Brüderpaar Ales (30) und Lukas Dryml (29). Lettland kommt mit einer sehr jungen Mannschaft um Kapitän Kasts Puodzuks, der mit seinen 24 Jahren schon der erfahrenste Speedway-Pilot im Team ist. In derselben Besetzung scheiterte die junge Truppe im vergangen Jahr knapp an Tschechien. Als große Außenseiter kommen die Norweger nach Abensberg. Das Team von Kapitän Marius Tande Rokkeberg (28) dürfte kaum Chancen haben, in den Kampf um die Platzierung einzugreifen.
Noch steht nicht ganz fest, wer letztendlich für das Team Deutschland um Punkte kämpfen wird. Team-Manager Schäfer hat mit Smolinski (25), Tommy Stange (25), Christian Hefenbrock (25), Kevin Wölbert (20), Max Dilger (22), Tobias Kroner (24) und Frank Facher (20) sieben Fahrer nach Abensberg eingeladen. „Entscheidend wird sein, wie das Training am Sonntag läuft und ob alle in den anderen Rennen, die am Pfingstwochenende noch stattfinden, verletzungsfrei bleiben.“
Das Rennen beginnt am Pfingstmontag um 14 Uhr, Karten gibt es an den Tageskassen. Das Stadion ist ab 9 Uhr geöffnet. Für 12 Uhr ist eine Autogrammstunde mit allen Fahrern angesetzt. 13.25 Uhr: Fahrerparade und Fahrer-Vorstellung. Bereits am Sonntag haben die vier Teams die Möglichkeit, im Stadion zu trainieren. Das Training beginnt um 16 Uhr, der Eintritt dazu ist frei. Am Abend heißt es Warm-Up mit dem Speedway-Openair. Einlass auf die Hofbräuwiese am Stadion ist ab 18 Uhr.

9. Mai 2010 9. Mai 2010

Diedenbergen gewinnt im letzten Heat

Neuer Paukenschlag in der Speedway-Bundesliga: Wieder in einem „Last Heat Decider“ entriss Diedenbergen in Stralsund den Gastgebern den Sieg. Artikel lesen

Comeback nach schwerem Sturz

4. Mai 2010 - Motorsport Aktuell

Christian Hefenbrock gibt am Samstag sein Comeback. Hat Diedenbergen in Stralsund Chancen? Artikel lesen

Hefe für Deutschland

30. April 2010 - Schäfer nominiert Kader für Team-WM-Rennen

Teammanager René Schäfer hat die Kader für die beiden ersten Team-WM- und EM-Rennen der Saison nominiert.

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Coventry schmeisst Hefenbrock raus!

20.4.2010 Speedweek:

Christian Hefenbrock: «Opfer der Umstände» Christian Hefenbrock: «Opfer der Umstände»

Christian Hefenbrock wird in der britischen Elite League durch Przemyslaw Pawlicki ersetzt. Ein Horror-Start von Coventry in die Saison zwang die Promoter zum Handeln.

In seinem ersten Elite-League-Rennen am Karfreitag in den Farben der Coventry Bees stürzte Hefenbrock gleich in der ersten Kurve und verletzte sich am Sprunggelenk.

Der Liebenthaler wurde seitdem durch die Rider-Replacement-Regel ersetzt. Sie besagt, dass jeder Fahrer seiner Mannschaft ihn am Renntag einmal ersetzen kann. Doch das brachte den Verein aus den Midlands auch nicht weiter, und so suchten und fanden sie mit Junioren-Europameister Pawlicki, der mit den Landshut Devils Bundesliga-Meister wurde, einen Ersatz.

Coventry verlor bislang alle sechs Auftritte in der Elite League, auch weil GP-Fahrer Chris Harris bisher nicht überzeugen konnte.

«Es ist niemals schön, einem Fahrer zu sagen, dass er raus aus dem Team ist, und Christian ist ganz einfach Opfer der Umstände seiner Verletzung und der Tatsache, dass wir was ändern mussten, geworden», sagte Alun Rossiter, Teammanager der Coventry Bees. Rossiter steht unter enormem Druck. Er ist von Swindon gekommen und hat die Coventry-Fans bisher bei sechs Pleiten nicht überzeugen können. «Es ist nichts gegen Christian persönlich, er ist nach wie vor bestrebt, in der Elite League zu fahren, und ich habe ihm gesagt, dass ich alles, was ich tun kann, machen werde, ihn bei einem anderen Verein unterzubringen.»

Mindestens zwei Wochen Pause nach Crash in der englischen Eliteleague

2.4./6.5.2010 - Peterborough - Coventry

Schlechter hätte der Auftakt in der englischen Elite League kaum laufen können. In der ersten Kurve war das Rennen für Christian Hefenbrock bereits beendet. Nach dem Start versuchte er den Weg aussen vorbei zu finden, blieb am Hinterrad von Iversen hängen und ab gings ungebremst in Richtung Bande. Dabei flog das Motorrad voraus in die Begrenzung, wodurch der Airbagschutz in die Höhe gedrückt wurde und somit Christian selbst ungebremst in die Bretterwand krachte. Nach dem Sturz waren zunächst Brüche in Knochenbrüche befürchtet worden. Hierzu kam inzwischen Entwarnung aus dem Krankenhaus. Neben einer Gehirnerschütterung soll er sich eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen haben. Den Start am Abend beim Rückkampf und den Start beim Osterpokalrennen in Güstrow musste er absagen. Zurück in Deutschland stellte sich heraus, dass bei dem Sturz Bänder gerissen sind, die konservativ wieder in ihrer Funktion hergestellt werden können. "Der Arzt sagt sechs Wochen Pause, ich wollte in einer Woche wieder fahren, wir haben uns auf zwei Wochen geeinigt," zeigte sich Hefe am Dienstag schon wieder zuversichtlich, dass es bald weitergehen kann.

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Osterspeedway in Güstrow mit Fahrern aus acht Nationen

1.4.2010 - Schweriner Volkszeitung:

GÜSTROW - Am Ostersonnabend um 15 Uhr (Training 13.30 Uhr) wird im Güs trower Speedwaystadion die Rennsaison eröffnet. Starke Fahrer aus acht Nationen versprechen ein "Osterfeuer" auf dem Speedway-Oval. Das Bundesligateam der Gastgeber konnte durch seinen starken Auswärtssieg am Sonntag in Diedenbergen noch ein mal so richtig die Werbetrommel bei den Fans rühren und das dürfte sich sicherlich positiv auf die Zuschauerzahlen und die Stimmung auswirken.

Das Osterspeedway-Rennen nähert sich in seinem Niveau immer mehr dem größten Klassiker auf der Güstrower Bahn am Pfingstsonntag. Auch wenn der Vorjahressieger Ryan Sullivan aus Aus tralien dieses Mal nicht dabei ist, stehen Spitzenfahrer aus der internationalen Speedwayszene im Aufgebot. Dazu gehören die Polen Sebastian Ulamek, Robert Kosciecha, der in Diedenbergen überragend für Güstrow fuhr, und Adrian Gomolski, Michael Jepsen Jensen aus Dänemark, der Schwede Peter Ljung, Manuel Hauzinger aus Österreich, der Tscheche Matej Kus sowie Matej Ferjan aus Slowenien. Das deutsche Aufgebot wird von den Auswahlfahrern Kevin Wölbert, Christian Hefenbrock sowie Tobias Kroner angeführt. Dabei sind auch Steffen Mell und Daniel Rath, die mit kämpferisch starken Leistungen beim Bundesligaauftakt in Diedenbergen überzeugten.

Einen klaren Favoriten gibt es nicht und das wird den Spannungsgehalt noch weiter erhöhen. Im Rahmenprogramm, mit ersten Punktläufen bereits nach dem Training starten Junioren sowie Schüler in der 50- und 80-ccm-Klasse.

Besetzung Osterpokal: 1 Ulamek (Pol), 2 Jaros (CZ), 3 Aspegren (Swe), 4 Kus (CZ), 5 Kosciecha (Pol), 6 Jensen (DK), 7 Hauzinger (Aut), 8 Rath (Teterow), 9 Hefenbrock (Liebenthal), 10 Mell (Güs trow), 11 Gomolski (Pol), 12 Kroner (Dohren), 13  Allen (GB), 14 Wölbert (Heidhof), 15 Ljung (Swe), 16 Ferjan (Slo), Res.17 Haupt (Stralsund), 18 Brosowski (Teterow)

Im Finale noch abgeschmiert

29.3.2010 - Frankfurter Rundschau:

Es war keine vorhersehbare Niederlage, die sich die Rockets vom MSC Diedenbergen beim Saisonauftakt zur Speedway-Bundesliga gestern in Hofheim eingehandelt haben. Die gegnerische Mannschaft vom MC Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern), die nach ihrem Überraschungssieg (42:45 Punkte) auf dem schmierseifigen Rundkurs in der Rhein-Main-Arena Freudentänze vollführte, war zwar nicht als Underdog aus dem Osten eingeschätzt worden, aber in jedem Fall doch als schlagbar. Und nach einem Durchmarsch seitens der Gastgeber, die von weit mehr als 1000 Zuschauern unterstützt wurden, hatte es auch lange Zeit ausgesehen.
Doch im hinteren Drittel von insgesamt 14 Läufen ging bei den Rockets so ziemlich alles schief, was nur schiefgehen kann. Das Desaster begann mit dem Ausfall von Davey Watt, einem in England lebenden Australier, den die Diedenbergener neu eingekauft haben und dessen Leistungsstärke sie im Vorfeld nicht genau einschätzen konnten. Der Neue erwies sich als Glücksgriff. In die Quere kam ihm jedoch ein Magendarminfekt, den er sich mutmaßlich von seinem kleinen Sohn eingefangen hatte. Der bis dahin punktbeste Hofheimer musste sich plötzlich in der Fahrerbox übergeben; kreidebleich strich er die Segel.

 

Bahnbrechenden Ersatz gab es nicht wirklich. Die zwischendurch komfortable Führung der Hofheimer schrumpfte auf das berühmte Jota zusammen. "Jetzt machen wir entweder eine Punkt- oder eine Bruchlandung", prognostizierte MSC-Pressesprecher Jürgen Ax mit der ultimativen Krisenzigarette im Anschlag. Das Finale, die letzen zwei Läufe, standen nämlich noch an, und der Bayer Frank Facher, der bis dahin für die Rockets astrein gefahren war, wurde von Ax ins männerbündische Gebet genommen.

Die Kulisse spendet Trost


Facher gewann dann zwar seinen Lauf mit Nervosität und einhergehendem Dauerrückblick auf den Abstand zu den anderen Fahrern. Aber als es anschließend um die Wurst ging, half auch kein individualtechnisches Einschwören mehr. Christian Hefenbrock, seines Zeichens zweimaliger deutscher Speedwaymeister und sowieso der Mann, der das Ding für die Gastgeber noch hätte reißen können, schmierte im finalen Lauf der vier Besten gleich in der ersten Kurve ab. Und das wohlgemerkt vor einer Kulisse, wie es sie im kalten Endmärz lange nicht mehr gegeben hat.

Minutenlang war unklar, was dem Mann fehlt. Ob er leichte Blessuren davontragen oder wochenlang im Krankenhaus liegen würde. Der Rettungswagen - ein steter Begleiter beim Speedwaysport - rollte auf die Bahn. Doch Hefenbrock ist ein harter Hund. Er stand auf, schüttelte seinen Nacken und ließ sein verbeultes Motorrad liften. Neustart, doch nicht Bingo für die Hessen. Völlig entkräftet stürzte der für die Hofheimer auffahrende Pole Patryk Dudek. Teamkollege Hefenbrock gurkte lädiert hinterher. "Jetzt müssen wir die Bundesliga von hinten aufrollen", sagte noch Jürgen Ax, der sich aber immerhin über die vielen Zuschauer freuen konnte.

Last Minute Sieg für Güstrow

28.3.2010 - Motorsport Aktuell Online:

Der entscheidende Crash - Wölbert (rechts)  und Hefenbrock Der entscheidende Crash - Wölbert (rechts) und Hefenbrock

Noch nicht wunschgemäß verlief der deutsche Saisonauftakt 2010 in der Speedway-Bundesliga für Christian Hefenbrock und sein Team MSC Diedenbergen.

 

Obwohl der favorsisierte hessische Verein am Sonntag (28. März) auf eigener Bahn gegen Güstrow hoher Favorit war und das Match auch bis zum letzten Lauf anführte, gab Diedenbergen mit Kapitän Hefenbrock den Sieg buchstäblich auf der Ziellinie aus der Hand.

 

Mit 11 Punkten aus seinen ersten fünf Läufen war „Hefe“ bester Fahrer seines Teams und Diedenbergen führte vor dem 14. und letzten Lauf mit 41:40 Punkten. Im entscheidenden Finale der vier besten Drifter trafen bei schwierigen Bbahnverhältnissen Hefenbrock und der Pole Patryk Dudek auf die Güstrower Robert Kosciecha und Kevin Wölbert.

 

Vor der ersten Kurve verhakten sich Hefenbrock und Wölbert, Hefe kam unter seinem Motorrad zu liegen und war kurz ohne Bewusstsein. Der Referee brach ab, liess aber alle Fahrer zur Wiederholung zu.

Christian konnte nach kurzer Erholung zum Rerun starten, war aber mit der Entscheidung nicht einverstanden: «Kevin ist mir von der Seite reingefahren und hat mich vom Motorrad gezogen. Seine Fussraste kam unter meinen Helm und er hat mich mitgeschliffen. Ich denke, das war die Entscheidung für Güstrow.»

 

In der Wiederholung musste der Liebenthaler in Kurve 1 kurz das Gas zu machen, da sich das Geschehen exakt zu wiederholen drohte.
Güstrow landete einen Doppelsieg und die zwei Matchpunkte wanderten mit dem denkbar knappen Tagesergebnis von 42:45 nach Mecklenburg.

 

Entsprechend unzufrieden war Christian Hefenbrock: «Die Bahnverhältnisse waren heute katastrophal. Ich hatte, wie jeder Andere, starke Probleme mit der Bahn. Bevor ich im Finale vom Motorrad geholt wurde, war ich vorne. Bis dahin sah es noch relativ gut aus für uns.»

 

Nach der vermeidbaren Niederlage ging es gleich weiter nach England, wo „Hefe“ Montagabend das erste englische Ligamatch für seinen Club Coventry in Belle Vue (Manchester) bestreiten muss.

 

Resultate Speedway-Bundesliga
MSC Diedenbergen – MC Güstrow (28.3.2010)

1. MC Güstrow 45 Punkte:
6 Robert Kosciecha 3-3-3-6**-3-3 = 21
7 Kevin Wölbert 1-1-2-2-2-2 =10
8 Steffen Mell 2-0-0-1*-1-2 = 6+1
9 Daniel Rath 1*-1*-0-1-2-1* = 6+3
10 Marcel Helfer (Jun.) 0-2-0-0 = 2


2. MSC Diedenbergen 42 Punkte:
1 Christian Hefenbrock 2-2-2-3-2-1 = 12
2 Davey Watt A-2*-3-3-N = 8+1
3 Patryk Dudek 3-1*-3-0-1-A-S = 8+1

 

4 René Deddens 0-0-1*-2*-0-0 = 3+2
5 Frank Facher (Jun.) 3-1-3-1-3 = 11


* Bonuspunkte
** Jokereinsatz

Wieder Fehlstart für Güstrow ?

Motorsport Aktuell 24.3.2010:

Soll für Diedenbergen die Kohlen aus dem Feuer holen: Christian Hefenbrock Soll für Diedenbergen die Kohlen aus dem Feuer holen: Christian Hefenbrock

Am Sonntag startet die Bundesliga Saison in Diedenbergen. Gefahren wird mit alten Schalldämpfern.

Sowohl Gastgeber Diedenbergen als auch Gastmannschaft Güstrow hätten sich den Bundesliga-Auftakt anders vorgestellt: Weil am kommenden Sonntag die polnischen Ligen noch nicht fahren, hatten beide Clubs gehofft, von ihren schlagkäftigen, ausländischen Neuverpflichtungen Gebrauch machen zu können. Aber es kam anders: Polen bereitet sich am Sonntag mit zahlreichen Testmatches auf die Saison vor und alle Topfahrer der Clubs sind verpflichtet, an diesen an sich bedeutungslosen Rennen teilzunehmen.

So fehlen Diedenbergen dessen polnische Fahrer Jedrzejak, Zengota und Walasek; nur den polnischen Junior Patryk Dudek (B-Fahrer) können die Hessen einsetzen.
Mit dem Australier Davey Watt konnte Teammanager Jürgen Ax immerhin neben Kapitän Christian Hefenbrock einen zweiten starken A-Fahrer verpflichten.

Härter traf es den MC Güstrow: Den Mecklenburgern steht keiner der hochkarätigen Neuerwerbungen Edward Kennett, Lee Richardson, Adrian Gomolski und David Lampart oder Matej Kus zur Verfügung. Neben Kevin Wölbert konnte Vorsitzender Thorsten Jürn bislang nur den Polen Robert Kosciecha als vermeintlichen Topscorer gewinnen.

Schlimmer noch: Junior Kai Huckenbeck kann ebenfalls noch nicht fahren, weil ihm erst kürzlich ein Nagel operativ entfernt wurde. Die Güstrower, die zunächst mit dem völlig unerfahrenen André Mochner fahren wollten, haben jetzt kurzfristig aus Bayern noch Marcel Helfer als Junior nachverpflichtet.

Helfer muss gegen seinen Landsmann Frank Facher antreten, weil bei Diedenbergen René Deddens auf die Position des C-Fahrers rückt und Facher damit als Junior bleibt.

Am Sonntag wird in der Diedenberger Speedwayarena noch mit den alten Schalldämpfern gefahren, nachdem der DMSB diese Woche England und Polen nachgezogen ist und die Vorschrift der neuen, homologierten Dämpfer national zunächst bis 15. Mai 2010 ausgesetzt hat.

Nach der Papieraufstellung ist Diedenbergen klarer Favorit, aber gemäss der Neuregelung des DMSB können Teams, die weniger als elf Fahrer gemeldet haben, bis drei Tage vor einem Rennen einen beliebigen, nicht genannten Fahrer nachnominieren. Bis morgen, Donnerstag (25.3.) hat Güstrow noch Zeit für einen Wechsel.

Voraussichtliche Mannschaftsaufstellungen Speedway-Bundesliga
MSC Diedenbergen – MC Güstrow (28.3.2010, 14.00 Uhr)
Diedenbergen:

1 Christian Hefenbrock
2 Davey Watt
3 Patryk Dudek
4 René Deddens
5 Frank Facher (Jun.)
Güstrow:
6 Kevin Wölbert
7 Robert Kosciecha
8 Steffen Mell
9 Daniel Rath
10 Marcel Helfer (Jun.)

Speedway Bundesliga 2010 geht an den Start

Pressemitteilung MSC Diedenbergen

Auch 2010 wieder spannende Duelle auf der Diedenbergener Speedwaybahn. Hefenbrock und Jedrzejak jagen den deutschen Meister Smolinski Auch 2010 wieder spannende Duelle auf der Diedenbergener Speedwaybahn. Hefenbrock und Jedrzejak jagen den deutschen Meister Smolinski

„Endlich geht es wieder los“, stellt Teammanager Jürgen Ax schon fast erleichtert fest, „Nach all der Arbeit die Wintermonate über können wir es kaum erwarten, dass es wieder zur Sache geht.“ Und zur Sache geht es wirklich, wenn am 28.03 um 14 Uhr das Startband zum ersten Mal in der Saison 2010 nach oben geht.

Der MC Güstrow ist zu Gast bei den Raketen des MSC Diedenbergen und auch wenn dabei der Fünft platzierte der letzten Saison auf den Vorjahres Dritten trifft wird es keine Veranstaltung der Verlierer. „ Alle Clubs haben über den Winter mächtig aufgerüstet“, so noch einmal Jürgen Ax, „das wird sicherlich eine der spannendsten Saisons die wir je gesehen haben.“ Denn nachdem mit Stralsund ein weiterer Kandidat um den Kampf um die deutsche Speedwaykrone hinzu gekommen ist, hat das Fahrerkarusell in den letzten Wochen richtig Schwung aufgenommen. Der MSC Diedenbergen setzt dabei jedoch auf Kontinuität. Mit Christian Hefenbrock, Tomasz Jedrzejak, Frank Facher, Rene Deddens, Gregorz Zengota und Denis Wienke  stehen alleine sechs Fahrer aus dem letzten Jahr wieder im Aufgebot der Hofheimer. Mit Patryk Dudek konnte man den letztjährigen polnischen Juniorenmeister auf der so wichtigen U-21 Ausländerposition verpflichten und mit Gregorz Walasek kehrt ein weiterer Topfahrer nach Diedenbergen zurück.

Der MC Güstrow, dem ein Grossteil der Mannschaft zum Ligakonkurrenten Nordstern Stralsund abgewandert ist, hat dagegen mächtig eingekauft. Konnte man mit Kevin Wölbert den Kapitän der letztjährigen Mannschaft und sicherlich einen der stärksten deutschen Fahrer halten, wurden mit den Engländern Edward Kennett und Lee Richardson zwei absolute Toppiloten aus der englischen Elite League verpflichtet. Hinzu kommen Adrian Gomolski und David Lampard aus Polens Top Liga sowie der Tscheche Matej Kus auf der U-21 Ausländerposition. Daniel Rath, Toni Brosowski und Steffen Mell sowie Kai Huckenbeck auf der Juniorenposition vervollständigen den Mannschaftskader.

Welche Fahrer genau der MC Güstrow nun nach Diedenbergen mitbringt ist noch ungewiss, „die werden sich aber sicherlich nicht lumpen lassen“, so der erste Vorsitzende der Diedenbergener, Wolfgang Ziller, „jeder der in dieser Liga antritt will schlussendlich zumindest ins Finale, so wie wir auch“.

Bis zum Finale, welches dieses Jahr erstmals in einem Hin- und Rückkampf ausgefahren wird, sind es aber erst einmal vier Vorrundenläufe für jedes Team. Den ersten der Vorläufe werden die Raketen aus dem Vordertaunus voraussichtlich in der Formation mit Hefenbrock, Dudek, Facher und Deddens bestreiten. Zu den vier Stammfahrern des Clubs kommt nun noch die Neuverpflichtung Davey Watt hinzu. Der junge Australier fährt schon seit vielen Jahren erfolgreich in allen europäischen Top-Ligen und ersetzt den, aufgrund von Verpflichtungen in seiner polnischen Heimatliga, verhinderten Tomasz Jedrzejak. Aber auch die anderen Fahrer werden im Laufe des Jahres sicherlich noch zum Zuge kommen. Denn die Saison, welche am 28.03 in Diedenbergen beginnt ist lang und soll, wenn möglich auch am 03. Oktober mit einem Finalsieg im heimischen Stadion beendet werden.

Los geht´s aber erst mal am Sonntag den 28.03, wie immer in Diedenbergen bereits morgens um 10 Uhr mit den Läufen der Schülerklassen und der nationalen B Lizenz der 500 ccm. Ab 14 Uhr dann der Auftakt zur Speedway Bundesliga. Im gestellten Festzelt und an den Ständen rund um die Bahn wird natürlich auch wieder bestens für das leibliche Wohl gesorgt. 

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 12.- Euro, ermäßigte Karten kosten 10.- Euro, Jugendliche zahlen 5.- Euro, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Sitzplatzkarten sind für 15.- Euro erhältlich.

Rost abgeschüttelt

16.3.2010 Motorsport Aktuell

Für den deutschen Speedway-Profi Christian Hefenbrock (24) war sein erstes Rennen nach fünf Monaten Pause gestern abend in Wolverhampton kein Fehlstart. Obwohl der Brandenburger im Testmatch seines ehemaligen Clubs Wolverhampton gegen seinen neuen Arbeitgeber Coventry auf nur 2+1 Punkte kam, will er seinen Einsatz nicht an Zahlen messen: «Es war mein erster Einsatz Mann gegen Mann nach fünf Monaten. Die Verhältnisse waren schwierig und die Bahn schlecht. Das soll keine Ausrede sein. Aber wir haben viel ausprobiert und es war auch schwer, den neuen King-Schalldämpfer abzustimmen. Letzte Woche beim Press-and-Practise-Day in Coventry waren wir nur einzeln auf der Bahn. Da sind die Möglichkeiten zur Abstimmung begrenzt.»

Hefenbrock erzielte zwei Punkte und einen Bonuspunkt; sein Team unterlag dem Lokalrivalen Wolverhampton mit 43:47 knapp. Hefe: «Unsere Bosse waren nicht wirklich unzufrieden. England ist nicht Polen, wo du nach einem schlechten Ergebnis aus der Mannschaft fliegst. Der Start und die erste Kurve waren schwierig für mich. Später ging es dann besser und ich habe den Rost etwas abschütteln können.»

Der Deutsche tritt als Nummer 2 seines Teams zusammen mit dem Kapitän Chris Harris an: «Die Nummer 2 ist immer die schwierigste Position, auf der du in England fahren kannst. Die ganzen Ferndiagnosen über meine Leistungen im Internet lese ich nicht und sie interessieren mich auch nicht», erklärt Hefe.

Nach dreitägigem Heimaturlaub tritt der Liebenthaler bereits am Freitag zum Rückkampf in Coventry an.

Resultate Testmatch Britische Elite League Wolverhampton - Coventry (15.3.2010):

Wolverhampton Wolves: 47 Punkte
1. F. Lindgren (2,2,W,2,2) 8
2. T. Proctor (1*,2,3,1*) 7+2
3. N. Klindt (2*,1,3,3) 9+1
4. J. Screen (3,3,1,2) 9
5. T. Woffinden (2,2,2,0,1) 7
6. L. Lindgren (2*,1*,0,1*) 4+3
7. J. Haines (3,0,0,0) 3

Coventry Bees: 43 Punkte
1. Ch. Harris (3,2,3,3,3) 14
2. Ch. Hefenbrock (0,0,1*,1) 2+1
3. R. Schlein (0,3,3,2) 8
4. B. Barker (1,0,0,3) 4
5. E. Kennett (3,3,2,1,U) 9
6. J. Auty (1,1,0,1) 3
7. F. Sitera (0,1,2,0) 3


Hefe im Vorstart

3. 3.2010 - Motorsport Aktuell:

Erster Start am 15. März Erster Start am 15. März

Nächste Woche fährt Christian Hefenbrock das erste von geplanten 120 Saisonrennen.

Beim Eisspeedway-GP ist gerade die «Halbzeit» vorbei, da sind die Speedwayfahrer bereits in den letzten Saisonvorbereitungen. Tobias Kroner trainiert zurzeit in Südfrankreich und Christian Hefenbrock (25) verpackt seine Motorräder in Richtung England. Der Liebenthaler will nach einer lausigen Saison 2009 (29 Rennen) in diesem Jahr angreifen.

«Ich habe Verträge bei Czestochowa in Polen, bei Coventry in England, Holsted in Dänemark, Avesta in Schweden und in der Bundesliga in Diedenbergen. Wenn ich überall zum Einsatz komme, käme ich auf rund 120 Rennen in diesem Jahr» erklärt der Brandenburger.

Während in Polen durch den extrem harten Winter noch keine Aktivitäten laufen, startet die britische Profiliga bereits nächste Woche. «Heute kommt mein neuer Mechaniker Malcolm „Whitey“ Uzzle aus England und am Samstag brechen wir mit drei von meinen zehn Motorrädern nach Peterborough auf.»

Hefenbrock hat Peterborough als britischen Stützpunkt mit Wohnung und Werkstatt gewählt. Am kommenden Montag ist der «Press and Practice Day» bei seinem neuen Arbeitgeber Coventry; am 15. März steigt das erste offizielle Rennen (Testmatch) beim Lokalrivalen Wolverhalmpton, vier Tage später dann schon der Rückkampf der Coventry Bees in Brandon. Für «Hefe» zwei pikante Rennen: der Brandenburger ist nach den britischen Speedway-Regularien «Eigentum» der Wolverhampton Wolves und zu den «Buildbase Bees» in Coventry nur ausgeliehen.

Die ersten Rennen werden ungewohnt für Hefenbrock werden: «Ich hatte mir ein Motorrad präpariert, um im Winter auf Eis zu trainieren. Aber durch den vielen Schnee war selbst das nicht möglich. Wir haben hier in Liebenthal schon wieder Neuschnee und ich kann nicht einmal mit der Crossmaschine trainieren.»

Bald nach dem ersten Rennen sollte der deutsche Vizemeister den Rhythmus wieder finden: Holsted fährt seine Rennen mittwochs, Avesta donnerstags, Coventry die Heimrennen Freitag, die Bundesliga samstags und sonntags und Polen wird immer am Sonntag gefahren. An Montagen und Dienstagen kommt das ein oder Auswärtsrennen in England dazu…

Diedenbergen eröffnet deutsche Bundesligasaison

13.2.2010 - Pressemitteilung MSC Diedenbergen

Der MSC Diedenbergen startet auch 2010 wieder in der Speedway Bundesliga. Saisonauftakt ist am 28.03 im Rhein - Main Stadion des MSC.
Noch hat der Winter weite Teile Deutschlands fest im Griff und die Eisspeedwaysaison ist voll im Gange, da sind beim 10 fachen deutschem Meister MSC Diedenbergen die Weichen für die Speedway Saison 2010 bereits gestellt. Nach dem letztjährigen Aus in der Vorrunde auf heimischer Bahn gegen den AC Landshut soll es dieses Jahr wieder besser laufen für den Club aus dem Vordertaunus. „Dieses Jahr wollen wir unbedingt in das Finale", so Teamchef Jürgen Ax.
Das im letzten Jahr erfolgreich eingeführte System des Mannschaftsvergleichs wurde, mit ein paar kleinen Änderungen, durch den DMSB beibehalten. So soll das Finale aber, im Gegensatz zum letzten Jahr, in einem Hin- und Rückkampf unter den beiden Erstplatzierten der Vorrundentabelle ausgefahren werden. „Das ist natürlich ein klarer Ansporn für uns", so noch einmal Jürgen Ax, „Wir möchten uns auch im Finale vor heimischen Publikum präsentieren. Das ist gut für den Verein und unsere Sponsoren freut es auch."
Um dieses Ziel zu erreichen setzt der Club, wie auch im letzten Jahr, auf Kontinuität. So gibt es im Gros der Mannschaft im Vergleich zum letzten Jahr nur wenige Veränderungen. Mit Christian Hefenbrock, Tomasz Jedrzejak, Frank Facher, Rene Deddens, Gregorz Zengota und Denis Wienke stehen alleine sechs Fahrer aus dem letzten Jahr wieder im Aufgebot der Hofheimer. Mit Patryk Dudek konnte man den letztjährigen polnischen Juniorenmeister auf der so wichtigen U-21 Ausländerposition verpflichten und mit Gregorz Walasek kehrt ein weiterer Topfahrer nach Diedenbergen zurück. Walasek durfte aufgrund seiner Starts im letztjährigen Speedway Grand Prix reglementbedingt nicht in der Speedway Bundesliga an das Startband rollen. Junioren Team Weltmeister Maciej Janowski komplettiert die Aufstellung der Diedenbergen Rockets. Er ist ebenfalls auf der U-21 Ausländerposition einsetzbar.
Das mit Stralsund ein sechster Verein beim Kampf um die deutsche Bahnsport Krone hinzugekommen ist wertet die Runde nochmals auf. „Für uns ändert sich dadurch aber nicht viel. Nach wie vor werden wir zwei Heim- und zwei Auswärtsrennen in der Vorrunde bestreiten. Ein gegnerischer Club bleibt dann zwar außen vor, aber vielleicht trifft man sich ja im Finale" erklärt der erste Vorsitzende Wolfgang Ziller das in diesem Punkt etwas undurchsichtige Reglement des DMSB.
Neben den beiden Bundesliga Vorrundenläufen steht zudem auch dieses Jahr wieder ein internationaler Lauf fest auf der Agenda der Clubverantwortlichen. Am 30.05 treffen sich internationale Spitzenfahrer aus ganz Europa in Diedenbergen um in der Qualifikationsrunde 2 die Teilnehmer für das Semifinale um die europäische Speedwaymeisterschaft auszufahren.
Dreimal geht es also dieses Jahr auf alle Fälle wieder Rund im Rhein - Main Stadion des MSC Diedenbergen. Und mit den Verantwortlichen hoffen auch die Anhänger des Raketenteams auf eine unfallfreie und erfolgreiche Saison 2010.
Neuste Informationen dazu gibt es auch auf der neu gestalteten Homepage des Vereins unter www.msc-diedenbergen.de

Die Renntermine 2010 im Überblick:
28.03 Speedway Bundesliga
30.05 Europameisterschaft Qualifikation Runde 2
22.08 Speedway Bundesliga

 

Hefe unterschreibt bei Extraligist Czestochowa

28. Januar 2010 - "Whitey" verstärkt das Team

Der deutsche Speedway-Vizemeister Christian Hefenbrock (Liebenthal) hat heute einen Vertrag für die kommende Speedwaysaison beim polnischen Extraliga-Klub Wlokniarz Czestochowa unterschrieben. „Damit sind die Verträge für alle Ligen unter Dach und Fach. Eigentlich könnte es jetzt schon losgehen, die Motorräder sind rennfertig vorbereitet, ich bin fit“, kann der 24 jährige Brandenburger es kaum erwarten, die Schneeschaufel gegen den Gasdrehgriff einzutauschen.  „Ich freue mich, dass ich in so einem Superklub wie Czestochowa antreten darf, der nicht zuletzt dank seines Präsidenten Marian Maslanka einen hervorragenden Ruf genießt“, sieht Hefenbrock seine Rückkehr zu dem Klub, in dessen Diensten er bereits 2006 und 2007 als Junior stand, als große Chance, die es zu nutzen gelte. „Eine Platzgarantie gibt es in einem Verein natürlich nicht, der im letzten Jahr Dritter in der Meisterschaft wurde und der Klassefahrer wie Rune Holta, Peter Karlssson, oder Jonas Davidsson  in seinen Reihen hat", zeigt sich Hefenbrock als Realist: "Entscheidend für die Mannschaftsfindung werden die Trainings und Testmatches ab März sein, Die in Polen aber auch oftmals das Sprungbrett zu einem anderen Verein, durch ein Ausleihgeschäft werden können“. Nachdem Hefenbrock zuvor bereits seinen Vertrag beim deutschen Bundesligisten MSC Diedenbergen verlängerte sowie neue Verträge in der ersten dänischen Liga (Holstedt), beim englischen Speedway-Erstligisten Coventry Bees sowie dem schwedischen Zweitligisten Avesta fix unterschrieb, hat er nun auch einen neuen Mechaniker angestellt: Der Engländer Malcolm „Whitey“ Uzzle, der zuletzt vier Jahre beim österreichischen Staatsmeister Manuel Hauzinger tätig war, verstärkt das Hefenbrock-Team.

BL Diedenbergen

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